SPENDEN FÜR ABIBALL

Pasewalker Abiturienten brauchen Hilfe

Die Zwölftklässler des Oskar-Picht-Gymnasium in Pasewalk konnten wegen der Corona-Pandemie kein Sommerfest veranstalten, um Gelder für ihren Abiball zu aquirieren. Nun sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Ole Schwarz, Gina Saß, John Rebenstock, Fanny Geruschke und Paul Köppen organisieren den Abiball für ihren Jahrgang. ZVG
Pasewalk.

Ein Feuerwerk – das wünschen sich die 17-jährige Gina Saß und der gleichaltrige Paul Köppen für ihren Abschlussball nächstes Jahr im Juni. „Das ist immer ein Highlight des Abends“, wissen sie. Die beiden gehen in die 12. Klasse des Oskar-Picht- Gymnasiums in Pasewalk und sind, gemeinsam mit drei weiteren Schülern ihres Jahrgangs, dafür zuständig, die wohl wichtigste Party am Ende einer Schullaufbahn zu organisieren: den Abiball.

Abifeier steht wegen Corona ohnehin auf der Kippe

Ob die 62 Schüler des Abschlussjahrgangs im nächsten Jahr aber überhaupt im großen Rahmen feiern können, steht derzeit auf der Kippe. Corona hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Haupteinnahmequelle sei immer das „Sommer Open Air“, kurz SOA, gewesen, erklärt Paul Köppen. „Das ist eine Art Tradition unter den Abschlussschülern. Es treten Bands auf, und es gibt Getränke“, erzählt er. Mit diesen und anderen Einnahmen, beispielsweise aus Kaffee- und Kuchenverkauf, finanziere man dann den Abiball.Coronabedingt seien aber nahezu alle Veranstaltungen, bei denen die Schüler Kaffee und Kuchen hätten verkaufen können, abgesagt worden.

Schüler hoffen auf Hilfe von Unternehmern der Region

Besonders hart für die Abiturienten: Auch das SOA kann in diesem Jahr nicht stattfinden. „Es war alles geplant. Wir haben bereits in der elften Klasse mit dem Organisieren angefangen“, sagt Gina Saß. Nun hoffen die Schüler auf die Unterstützung der Pasewalker, aber auch von den Unternehmen der Region. „Wir freuen uns über jede Hilfe“, sagt Paul Köppen. Gina Saß bekräftigt, es gehe nicht nur um Geld, auch materielle Spenden seien willkommen. Als Gegenleistung wollen die Schüler den Unternehmen Werbeflächen, zum Beispiel in der Schülerzeitung oder auf dem Abiball, zur Verfügung stellen. Auch sonst seien sie für Vorschläge offen, so die beiden.

Wer den 62 Schülern der Abschlussklasse helfen möchte, kann sich per E-Mail bei ihnen melden: [email protected]

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