SÜDFRÜCHTE IN VORPOMMERN

Pasewalker freuen sich über reiche Melonen-Ernte

Familie Bartzick aus Pasewalk muss nicht in den Supermarkt, um Melonen zu kaufen. Sie fährt einfach in den Garten. Aber ein paar Dinge muss man beim Anbau der Südfrüchte beachten.
Doreen Bartzick zeigt eine von mehreren Wassermelonen, die in ihrem Garten in der Pasewalker Sparte Vorwärts wachsen.
Doreen Bartzick zeigt eine von mehreren Wassermelonen, die in ihrem Garten in der Pasewalker Sparte Vorwärts wachsen. Fred Lucius
Dicht beeinander liegen die leckeren Wassermelonen im Garten von Familie Bartzick.
Dicht beeinander liegen die leckeren Wassermelonen im Garten von Familie Bartzick. Fred Lucius
Pasewalk ·

„Da, noch eine. Die hatte ich noch gar nicht gesehen.“ Doreen Bartzick drückt die Blätter zur Seite. Zum Vorschein kommt ein weiteres Prachtexemplar von Wassermelone. 13 Stück zählt sie, und noch immer sind Blüten an den Pflanzen. Sie und ihr Mann Silvio essen liebend gerne Melonen, selbst ihre Mops-Dame Lotte vernascht die süßen Früchte. „Wir haben den Garten hier in der Sparte Vorwärts seit zwei Jahren. Hier war fast alles Rasen. Auf der Fläche, wo die Melonen jetzt wachsen, stand einmal ein Folien-Gewächshaus“, berichtet die 33-Jährige.

Das muss man beim Anbau wissen

Ein erster Anbauversuch schlug fehl. Auf die Jungpflanzen hatten es die Schnecken abgesehen. Nach zwei Tagen waren die Pflanzen dahin. Im Supermarkt habe sie dann neue Pflanzen gekauft, für 1,29 das Stück. Anfang Mai kamen die Melonen in die Erde, in die zuvor Pferdemist untergegraben wurde. „Mit der Wärme sind sie dann richtig gut gekommen“, erzählt die Pasewalkerin, die als Altenpflegerin in Prenzlau tätig ist. Inzwischen nehmen die Melonen eine Fläche von etwa sechs mal drei Meter ein.

In Gartenforen im Internet habe sie sich über den Anbau informiert. Und dort erfahren, dass man die Spitzen der Pflanzen abschneiden soll, damit diese nicht immer weiter wuchern und die Kraft in die Früchte geht. „Klar, neben der Wärme brauchen die Pflanzen auch viel Wasser“, sagt die 33-Jährige. Damit die empfindlichen Früchte nicht faulen, hätten sie Stroh darunter gelegt. Die ersten Früchte haben Silvio und Doreen Bartzick bereits geerntet, darunter eine acht Kilo schwere Melone.

Die Kiwis brauchen noch Zeit

Auch sonst wachsen die Früchte im Garten des Ehepaars gut, Kartoffeln oder Möhren etwa. „Wir haben auch einen Kiwibusch gepflanzt. Aber der braucht noch Zeit“, meint die Pasewalkerin. Der Garten biete ihr und ihrem Mann, der als Gebäudereiniger tätig ist, Entspannung. An den Wochenenden seien sie meistens dort und freuen sich, wenn alles so prächtig wie die Melonen wächst.

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