Pasewalks Demonstranten haben einen langen Atem. Ging es im Winter noch gegen Corona-Maßnahmen, sind jetzt bezahlbare Le
Pasewalks Demonstranten haben einen langen Atem. Ging es im Winter noch gegen Corona-Maßnahmen, sind jetzt bezahlbare Lebensverhältnisse in den Fokus gerückt. Susanne Böhm/ Archiv
Proteste am Montag

Pasewalks Demonstranten wollen jetzt „bezahlbares Leben”

In Vorpommern wird weiter protestiert. Inzwischen geht es in der Kleinstadt weniger um Corona, als vielmehr um „die Zerstörung unseres Landes”.
Pasewalk

Pasewalks Corona-Demonstranten haben einen langen Atem. Während die montäglichen Demos in vielen Städten in MV längst eingeschlafen sind, verleihen die Pasewalker ihren Forderungen weiter öffentlich Ausdruck. Am 1. August treffen sie sich wieder zu einem Montagsspaziergang, der um 18.30 Uhr auf dem Markt beginnt.

Die Corona-Pandemie ist bei der Veranstaltung der Initiative „Pasewalk steht auf” inzwischen in den Hintergrund gerückt. Stattdessen geht es vor allem um „Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung, bezahlbare Lebensverhältnisse und gegen die Zerstörung unseres Landes”. Ungeimpfte sind ausdrücklich willkommen, ist auf der Einladung zu lesen, die vor allem im Internet verbreitet wird. Angemeldet sind 100 Teilnehmer.

Auch in Penkun wird am Montagabend wieder demonstriert. Rund 20 Leute werden erwartet, die unter dem Motto "Penkun steht auf" auf die Straße gehen.

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