FEUERWEHR

Pasewalks Feuerwehrleute sollen mehr Geld bekommen

Die Führungskräfte in Pasewalks Feuerwehr erhalten für ihre Funktionen eine Entschädigung. Die Höhe soll nun angepasst werden. Die neuen Summen lassen aufhorchen.
Pasewalks Feuerwehrleute rücken fast jeden zweiten Tag zu einem Einsatz aus, sei es ein Brand oder eine technische Hilfel
Pasewalks Feuerwehrleute rücken fast jeden zweiten Tag zu einem Einsatz aus, sei es ein Brand oder eine technische Hilfeleistung. Die Stadt will dieses ehrenamtliche Engagement finanziell besser würdigen. Rainer Marten
Pasewalk.

Pasewalks Stadtvertreter debattieren aktuell in den Ausschüssen, ob die monatliche Aufwandsentschädigung der Verantwortlichen in der Feuerwehr noch angemessen ist. 162 Mal rückte im vergangenen Jahr Pasewalks Feuerwehr aus. Die Kameraden waren bei Gebäude-, Wald- oder bei Böschungsbränden sowie bei technischen Hilfeleistungen gefragt. Bei diesen Einsätzen tragen die Führungskräfte immer eine besondere Verantwortung.

Entschädigung mehr als verdreifacht

Fazit der Debatte: Die Kameraden haben mehr verdient, als sie aktuell bekommen. Nach der neuen Entschädigungsverordnung sollen der Wehrführer künftig 200 Euro, der erste und zweite Stellvertreter jeweils 100 Euro im Monat bekommen. Bisher waren das für den Wehrführer 61,36 Euro und für seine Stellvertreter 30,68 Euro. Die angedachte höhere Aufwandsentschädigung begrüßte Pasewalks Wehrführer Marco Freuer. Der erhebliche zeitliche Aufwand, den die ehrenamtlichen Führungskräfte, aber auch die Kameraden betreiben würden, werde damit anerkannt.

Pasewalk setzte damit auch die möglichen Sätze der Entschädigungsverordnung des Landes um. Finanziell entschädigt werden auch Kameraden, die innerhalb der Wehr Aufgaben übernommen haben. Jeweils 16 Euro im Monat sollen der Schriftführer, der Kassenwart, die Zugführer, die Gruppenführer, der Gerätewart, der Jugendwart, der Betreuer der Jugend erhalten. Elf Euro sind es für den Maschinisten. Bereits über viele Jahre zahlt die Stadt den Kameraden freiwillig ein Einsatzgeld in Höhe von 7,50 Euro. Bestätigen sollen diese Überlegungen die Stadtvertreter in der Tagung am 27. Februar.

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Kommentare (1)

Meines Erachtens nach alles Unsinn. Es ist generell Personalmangel bei den freiwilligen Feuerwehren. Also mein Vorschlag, führt exakt Nachweise über die Anwesenheit eines jeden Kameraden, egal ob Ausbildung, Einsatz etc. und zahlt Mindestlohn! So ist Steuergeld gut eingesetzt. Die Führungskräfte kommen dann sowieso und automatisch auf mehr Stunden, wenn sie ihr Amt ernst nehmen.