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Penkun drückt PFV-Elf noch tiefer in den Abstiegssumpf

Penkuns Abwehrspieler Adrian Hiller setzt sich im Kopfballduell gegen den Pasewalker Marcel Stahlkopf durch.  FOTO: Thomas Krause

VonThomas KrauseFür die Pasewalker Fußballer wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Im Derby gegen Penkun war die Elf chancenlos.Pasewalk.Noch ...

VonThomas Krause

Für die Pasewalker Fußballer wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Im Derby gegen Penkun war die Elf chancenlos.

Pasewalk.Noch Minuten nach dem Abpfiff verharrten die Pasewalker Fußballer auf dem Rasen, fassungslos, traurig. Es sah aus, als könnten die Männer um Kapitän Henrik Rodewald es nicht glauben, was sich da gerade abgespielt hatte: Mit 0:4 (0:0) unterlag der PFV im Landesliga-Derby gegen den Penkuner SV und gerät nach der siebten Niederlage in Folge immer mehr in den Abstiegsstrudel.
„Mit diesen Besetzungsproblemen ist es einfach ganz schwer“, sagte Trainer Tino Mundt. Im Derby fehlten ihm gleich sechs Stammkräfte, nach 25 Minuten waren es sogar sieben: Abwehrchef Tomasz Rachwalski zog sich eine Knieverletzung zu und musste raus. Den Ersatzleuten, die aus dem Kreisliga-Team des PFV nachrückten, machte Mundt aber überhaupt keinen Vorwurf. „Die Jungs haben alle gekämpft. Aber sie können die Ausfälle eben nicht kompensieren. Das wissen sie ja selbst.“
Gegen den Penkuner SV hielt der PFV die Begegnung eine Halbzeit offen, aber nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste dermaßen den Druck, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann das erste Tor fällt. Es fiel in der 72. Minute, als Andy Wagner eine feine Flanke von Markiewicz per Kopf versenkte.
Danach hatte der PSV leichtes Spiel gegen die vor allem in der Abwehr hoffnungslos überforderten Hausherren. Adam Kwasniewski (83./84.) und der eingewechselte Nico Schölzke erhöhten locker auf 4:0. „Wir haben uns das natürlich schwerer vorgestellt. Aber es ist ja zu sehen, dass Pasewalk große Probleme hat. Deshalb bewerten wir dieses Spiel auch nicht über“, sagte Penkuns Trainer Mario Hopp.
Er freute sich aber nicht nur über die drei Punkte, sondern auch über das Comeback von Marek Wozniak. Der Pole stand nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder auf dem Rasen. Die Penkuner sind bereits am Mittwoch wieder gefordert. Dann haben sie die SG Karlsburg/Züssow zu Gast. Anstoß ist um 18 Uhr. Für den Pasewalker FV wird es am nächsten Spieltag nicht leichter: Die Mundt-Elf muss am Sonnabend zum SV Görmin. „Wir können nur hoffen, dass der eine oder andere Spieler wieder dabei ist“, sagte der Pasewalker Trainer.
Pasewalk mit: Kronemann, Rachwalski (25. Steinhardt), R. Rüh, Jäger, Haase, Dinse, Wiese, Stahlkopf, Dolgner, Trociuk, Rodewald
Penkun mit:Walter, Pawlaczyk, Ciesla, Hiller, Wolf, T. Hopp (69. Wozniak), Markiewicz, Wagner, Sproßmann (36. Kotkowski), Kwasniewski (85. Schölzke), Suwinski