HOTELGRUPPE KANN INVESTIEREN

Penkuner stimmen für Schloss-Konzept

Die Penkuner Stadtvertreter haben in ihrer Sitzung am Mittwochabend einem wichtigen Projekt für die Stadt den Weg geebnet. Jetzt kann der Investor loslegen.
Fred Lucius Fred Lucius
Die RIMC Hotels und Resorts Gruppe aus Hamburg will das Schlossareal in Penkun entwickeln. Die Stadtvertreter gaben dafür grünes Licht.
Die RIMC Hotels und Resorts Gruppe aus Hamburg will das Schlossareal in Penkun entwickeln. Die Stadtvertreter gaben dafür grünes Licht. Rainer Marten
Penkun.

Grünes Licht für die Entwicklung des Schlossareals in Penkun: Die Stadtvertreter stimmten am Mittwochabend mit großer Mehrheit für das Konzept der Hamburger RIMC Hotels und Resorts Gruppe, die das Schlossgelände entwickeln und einen Wellness- und Tagungskomplex aufbauen will. „Für Penkun ist das eine tolle Sache. Die Stadtvertreter sind sich einig, dass hier etwas passieren muss“, freute sich Bürgermeister Bernd Netzel über den fast einstimmigen Beschluss.

Für die Entwicklung der Stadt werde das Engagement von RIMC ein unheimlicher Motor sein, sagt der Bürgermeister. An der Seriosität des Investors habe er keine Zweifel, mehrfach habe es Gespräche mit Vertretern der Hamburger Gruppe gegeben. Das Schloss selbst und die Zuwegung sollen nach den Worten von Netzel im Eigentum der Stadt bleiben.

Das Hotel wird neu gebaut

Dem Konzept zufolge soll das Schloss eine zentrale Funktion übernehmen, hier seien Repräsentationsräume und eine Akademie für grüne Berufe geplant. Vorgesehen sei ein Hotelneubau. In den Nebengebäuden könnten gastronomische Einrichtungen, Wohnungen und Einrichtungen für Berufsausbildungen etwa im Hotel- oder Tourismusbereich etabliert werden. Zur Umsetzung der Pläne wolle RIMC Flächen des Schlossareals erwerben.

Und wann geht’s los?

„Einen Zeitplan, wann die Bagger erstmals rollen, gibt es nicht. So ein Projekt braucht einen langen Planungsvorlauf. Aber bei RIMC hat das Vorhaben große Priorität. Wichtig ist, dass nun erst einmal seitens der Stadt der Startschuss gegeben wurde“, betont Netzel, der das Projekt auch nach seinem Ausscheiden als Bürgermeister begleiten möchte.

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