SPORTPLATZ

Penkuner Verein braucht dringend Geld

Rot-Weiß Penkun wächst seit Jahren. So sehr, dass der Verein einen zweiten Sportplatz braucht. Die Planungen laufen gut, gäbe es da nicht ein Geldproblem.
Vincent Kokert, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag (6.v.l.), Landtagsvizepräsidentin Beate Schlupp (3.v.l.) und CDU-Lan
Vincent Kokert, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag (6.v.l.), Landtagsvizepräsidentin Beate Schlupp (3.v.l.) und CDU-Landtagsmitglied Egbert Liskow (2.v.l.) beschäftigten sich bei einem Arbeitsbesuch in der Region mit Finanzierungsmöglichkeiten für das neue Sportplatz-Projekt in Penkun. Rainer Marten
Penkun.

Der Sportverein Rot-Weiß Penkun muss dem Landessportbund bis Ende September ein schlüssiges Finanzierungskonzept für sein Bauprojekt „Zweiter Sportplatz” vorlegen. Andernfalls wird das Projekt wohl für mehrere Jahre scheitern. Dabei ist der Verein in der Planung und beim Einsammeln der Gelder bereits gut vorangekommen, sagt Thomas Wolf, der Mitglied in der Sportplatz-Projektgruppe ist.

Diskutiert werde das Thema seit 2007 vor dem Hintergrund, dass der Verein wachse und für immer mehr Mannschaften den Spielbetrieb organisieren müsse. Der Rasenplatz reicht nicht mehr aus. Aktuell gibt es beim SV Rot-Weiß Penkun zehn Mannschaften von den Bambinis bis zur Landesliga-Mannschaft. Der Verein zählt rund 300 Mitglieder, die meisten davon spielen Fußball.

Penkuner Verein braucht 202.000 Euro

„Wir planen in der Nachbarschaft des ersten Platzes einen weiteren Rasenplatz mit Flutlicht“, sagt Wolf. „Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 608.000 Euro. Davon muss unser Verein 202.000 Euro Eigenmittel aufbringen. Und das ist unser Problem.“

Um diesen zweiten Rasenplatz bauen zu können, hat sich der Verein mächtig ins Zeug gelegt. Aktuell ist die Situation so, dass der Landessportbund rund 306.000 Euro der 608.000 Euro in Aussicht gestellt hat. Aus dem Vorpommernfonds und dem Strategiefonds des Landes werden je 50.000 Euro fließen. Dafür haben sich Vorpommern-Staatssekretär Dahlemann (SPD) und die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp stark gemacht.

Mehrere Finanzierungsvarianten

Der Verein selbst hat Spenden eingeworben. Aber von den 202.000 Euro Eigenmitteln sind trotzdem 187.000 Euro noch immer offen. Mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Vincent Kokert und weiten Landtagsmitgliedern diskutierte die Projektgruppe jetzt, welche Möglichkeiten bestehen, die restlichen Gelder beizusteuern.

Kokert brachte mehrere Varianten ins Spiel, die sowohl in der Stadtvertreterversammlung als auch auf Landesebene diskutiert werden sollen. Sie reichen von Anträgen für Sonderbedarfszuweisungen, über Bürgschaften, Kredite oder Zusicherungen der Stadt an den Verein. Angesichts des Planungsfortschrittes und der in Aussicht gestellten Mittel dürfe das Projekt am Geld nicht scheitern, sagte er.

Den Penkunern wird das Projekt am 4. September um 18 Uhr in der Aula der Regionalschule vorgestellt.

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