SPENDEN-AKTION

Penkuner Verein braucht für neuen Sportplatz noch Geld

Im Penkuner Sportverein Rot-Weiß hat das Ringen um die noch offenen Eigenmittel für den Bau des zweiten Sportplatzes mit Flutlichtanlage begonnen. Der Verein ist zuversichtlich, auch die restlichen Mittel einwerben zu können. Denn Fördermittel gab es schon reichlich.
Zum wiederholten Mal trafen sich engagierte Bürger und Mitglieder des Sportvereines Rot-Weiß Penkun, um die restlic
Zum wiederholten Mal trafen sich engagierte Bürger und Mitglieder des Sportvereines Rot-Weiß Penkun, um die restlichen Sponsorengelder für den zweiten Sportplatz einzuwerben. Rainer Marten
Penkun.

Bereits vor Tagen erhielten die Penkuner Unternehmen Post vom Sportverein Rot-Weiß. In den kommenden Tagen gehen noch einmal rund 700 Briefe auf Reisen. Ihr Inhalt: Der Sportverein informiert dort über sein ehrgeiziges Projekt, den Bau eines zweiten Sportplatzes mit Flutlichtanlage, und bittet um Unterstützung.

Das seit mehreren Jahren verfolgte Bauprojekt befindet sich praktisch auf der Zielgeraden: 536.000 Euro Fördermittel stellen der Landessportbund und das Land zur Verfügung. Die weiteren für 2020 zugesagten Fördermittel in Höhe von 130.000 Euro werden durch die Stadt gesichert. 71.800 Euro Eigenmittel muss der Verein für das insgesamt 607.000 Euro teure Projekt aufbringen.

Die Sportler brauchen noch 57.400 Euro

Um die Eigenmittel zusammenzutragen, ließen sich die Sportler bereits viel einfallen. Sie verkauften Platzpatenschaften und Bratwürste, sprachen Kommunal- und Landespolitiker an. In dieser Woche holten sie erneut die städtischen Unternehmen mit ins Boot. Noch vor dem Fest wird sich der Verein nun an die Bürger wenden.

Die Rot-Weiß-Sportler stoßen mit ihren Aktionen immer wieder auf offenen Ohren. Aber noch ist der letzte Euro nicht eingeworben, verdeutlichte am Mittwoch Vereinsmitglied Thomas Wolf. Konkret geht es um 57.400 Euro, die die Sportler noch aufbringen müssen, damit im Sommer Baustart ist.

„Wir würden das Projekt nicht so intensiv verfolgen, wenn nicht der Bedarf nicht da wäre. Unser Fokus liegt auf der Nachwuchsarbeit. Wir wollen die Trainingsbedingungen verbessern, um die Kinder der starken Jahrgänge weiter für den Fußball zu begeistern. Bei den Bambinis spielen aktuell 15 Kinder, in der F-Jugend 18, der E-Jugend 20 Kinder und der D, C und B-Jugend zusammen ebenfalls 20 Kinder“, sagte Wolf. Der bisherige Platz reicht seit Langem nicht mehr für den Trainingsbetrieb. Und: Nur wenn Stadt und Verein den Kindern etwas bieten, dann würden sie auch bleiben oder nach der Ausbildung gerne in die Heimatregion zurück kommen. Dieser Zusammenhang sei bereits in Unternehmen der Stadt und bei der Kommunalpolitik angekommen.

Das Geld für Bewässerung und Platzpflege ist schon gesichert

Der Vorstand, so verdeutlichte Wolf, hat aktuell nicht nur die fehlenden 57.400 Euro für den Neubau des Platzes im Blick, sondern auch die kommenden Ausstattungs- und Bewirtschaftungskosten. Für den neuen Platz werden auch vier stabile Minitore und Trainingsmaterial im Wert von gut 2.000 Euro benötigt. „Als Sponsor tritt hier 2020 die Provinzialagentur Dany Baenz auf“, sagt Wolf. Dem Verein liegt darüber hinaus unter anderem eine Absichtserklärung der Firmen Straßen- und Tiefbaugesellschaft „Ernst Röwer“ und der Transport und Logistik GmbH Ulrich Nikolaus vor, mit dem Baustart fünf Jahre lang 10.000 Euro für die Bewässerung oder für die Technik zur Platzpflege zur Verfügung zu stellen. Tief in die Tasche gegriffen hat ebenfalls die Familie Alwin Appenzeller und bereits ein zweites Mal 1.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

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