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Büffeln statt Urlaub

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Philipp Amthor geht unter die Jäger

CDU-Mann Philipp Amthor ist derzeit fleißig am Lernen.
CDU-Mann Philipp Amthor ist derzeit fleißig am Lernen.
Anne-Marie Maaß

Den Sommerurlaub lässt der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor in diesem Jahr ausfallen. Denn er verfolgt ein ganz bestimmtes Ziel und das erfordert jede Menge Fleiß.

Der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor gönnt sich in diesem Jahr keine Sommerpause – stattdessen bastelt er an seiner Karriere als Waidmann. Derzeit hält sich der Nachwuchspolitiker im Landkreis Rostock auf, wo sich der CDU-Nachwuchspolitiker auf die Prüfungen für den Jagdschein vorbereitet. Diese sind für die kommende Woche angesetzt und Amthor nimmt das alles andere als auf die leichte Schulter.

Der Prüfungskomplex umfasst mehrere Etappen, rund 1500  Fragen müssen die Kandidaten beantworten. Da könne es selbst einem Bundestagsabgeordneten passieren, dass er einen Bock schießt. Dennoch ist Amthor sicher, dass er im Herbst seine ersten Ansitz- und Drückjagten als vollwertiger Waidmann erlebt. „Das ist ein sehr schönes Hobby“, schwärmt er.

Kein eigenes Jagdgebiet angestrebt

In CDU-Kreisen ist er mit dieser Passion nicht ganz allein: Seine Mentorin, Ex-Bundestagsabgeordnete Susanne Jaffke-Witt, sowie der zukünftige Landrat von Vorpommern Greifswald, Michael Sack, ziehen ebenfalls regelmäßig mit der Flinte in den Wald. Zudem hat FDP-Chef Christian Lindner gerade erst in Mecklenburg-Vorpommern seinen Jagdschein gemacht.

Ein eigenes Jagdgebiet will sich Philipp Amthor aber nicht zulegen. „Dafür fehlt mir dann doch die Zeit“, erklärte er. Die Zeitfrage sei auch die entscheidende Komponente, dass er die Jagdschein-Prüfung nicht im heimischen Vorpommern absolviert. Die Prüfungstermine im Landkreis Rostock hätten einfach ideal in seinen Terminkalender gepasst. Laut Jagdverband hat MV übrigens bundesweit die meisten Jäger.

Kommentare (7)

Fürs Studium keine Zeit, aber fürs jagen ? Seltsam.

... hat 2017 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Uni Greifswald abgeschlossen. Mal wieder ein unüberlegter Kommentar, der jeder Grundlage entbehrt.

Okay,sie haben recht. Das Studium hat Herr Dalemann hingeschmissen.

Auswendig lernen kann jeder.... nur kostet das Ganze ja auch eine Stange Geld und das hat die Adonisjüngling sich schon von unseren Steuergeldern verschafft und sicher kommt auch noch der Politbonus bei den Prüfern zur Geltung. Mit ehrlicher harter Arbeit hat er nicht so gehalten. Wäre ja auch nicht standesgemäß wenn er zur Staatsjagd nur das erschossenen Wild einsammeln dürfte, da will er kräftig mit seines genossen anstoßen. Der Mann hat eindeutig zu viel Zeit, die sollte er mal für was sinnvolles Aufwenden, wie z. B. mal Müllsammeln an den Badestränden.

Irgendwie hat er in seiner Kindheit eine schlechte Erziehung genossen, denn man zeigt nicht mit den ausgestreckten Finger auf andere Menschen. Das macht er so gerne wenn er sich in Rage redet. Hoffentlich bekommt er den Finger am Abzug auch gebeut und hat Gefühl drin....Ich sage nur: Finger in den Po - Mexiko!!!!

Tja, wenn er unbedingt einen Jagdschein möchte... muss er lernen! Ich zitiere aus juraforum.de- lest selbst nach! "Als jemand, der einen Jagdschein besitzt, wurde und wird umgangssprachlich und stigmatisierend auch bezeichnet, wer als "nicht zurechnungsfähig" eingestuft wird (Merkbefreiung). Bis in die 60er Jahre gab es den Paragraphen 51 StGB, durch den psychisch Kranke pauschal als strafunmündig eingestuft wurden. Dieser Paragraph wurde unter anderem durch §20 StGB "Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen" ersetzt." Mir ist Philipp Amthor übrigens sehr sympathisch. In der DDR hieß der Jagdschein auch nicht Jagdschein, vielleicht deshalb?

Tja, wenn er unbedingt einen Jagdschein möchte... muss er lernen! Ich zitiere aus juraforum.de- lest selbst nach! "Als jemand, der einen Jagdschein besitzt, wurde und wird umgangssprachlich und stigmatisierend auch bezeichnet, wer als "nicht zurechnungsfähig" eingestuft wird (Merkbefreiung). Bis in die 60er Jahre gab es den Paragraphen 51 StGB, durch den psychisch Kranke pauschal als strafunmündig eingestuft wurden. Dieser Paragraph wurde unter anderem durch §20 StGB "Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen" ersetzt." Mir ist Philipp Amthor übrigens sehr sympathisch. In der DDR hieß der Jagdschein auch nicht Jagdschein, vielleicht deshalb?