FALSCHER FÜHRERSCHEIN

Polizei erwischt polnischen Urkundenfälscher

Auf der A 11 erwischte die Bundespolizei einen 38-jährigen Polen, der sich mit gefälschten Dokumenten als Litauer ausweisen wollte. Sein echter Ausweis brachte ihm auch kein Glück.
Daniel Focke Daniel Focke
Bundespolizisten haben auf der A11 einen 38-Jährigen erwischt, der sich mit gefälschten Dokumenten als Litauer ausgeben woll
Bundespolizisten haben auf der A11 einen 38-Jährigen erwischt, der sich mit gefälschten Dokumenten als Litauer ausgeben wollte. Nordkurier
Pasewalk.

Bundespolizisten aus Pasewalk kontrollierten in der Nacht auf den Donnerstag, 18. Juli, einen polnischen Fahrzeugführer auf der A11 in Höhe Pomellen. Der 38-Jährige war mit einem Mercedes Benz Van und einem Wohnanhänger in Richtung Polen unterwegs. Er legte den Beamten eine litauische Identitätskarte sowie einen litauischen Führerschein vor. Die Polizisten stellten schnell fest, dass diese augenscheinlich stark gefälscht waren.

Nach einer Aufforderung seitens der Polizisten präsentierte der Fahrzeugführer dann seinen polnischen Reisepass und Führerschein. Laut Führerschein war ihm das Führen des Fahrzeuggespanns untersagt, wie die Polizei mitteilte.

Anzeige wegen Urkundenfälschung

Die Fahrt für ihn selbst war somit beendet. Die Beamten stellten die gefälschten „litauischen” Dokumente sicher und zeigten den polnischen Staatsbürger wegen Urkundenfälschung an. Seine Reise konnte er erst nach einem Fahrerwechsel fortsetzen. Nach Aussage der Polizei verfügte der polnische „Litauer” auch über einen deutschen Wohnsitz.

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