AUTOBRAND IN LÖCKNITZ

Polizei geht von Brandstiftung aus

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Auch polnische Kollegen sind einbezogen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus. Polizei
Löcknitz ·

Im Falle des ausgebrannten Audi A7 in der Löcknitzer Marktstraße Anfang Dezember geht die Polizei nach derzeitigem Stand von Brandstiftung aus. Das teilte Polizeisprecherin Claudia Tupeit auf Nordkurier-Nachfrage mit.

Warum sich das Auto in Löcknitz befand, sei weiterhin Gegenstand der aktuellen Ermittlungen, so Tupeit weiter. „Der polnische Fahrzeugführer hat nach jetzigem Kenntnisstand zum Tatzeitpunkt nicht in Löcknitz gelebt.“

Das brennende Auto sei der Polizei durch einen Hinweisgeber gemeldet worden. „Wir haben – wie in solchen Fällen üblich – automatisch eine Anzeige aufgenommen und die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen“, so die Sprecherin.

Hinweise auf rechten Tathintergrund?

Nach ihren Worten forcieren die Ermittler eine Zusammenarbeit mit den polnischen Behörden. Dies sei ein übliches Prozedere und könne zum Beispiel durch ein Rechtshilfeersuchen erfolgen, erklärt Claudia Tupeit. Zu den aktuellen bilateralen Ermittlungen und dem Stand auf polnischer Seite könne sie derzeit keine weiteren Auskünfte geben.

Grundsätzlich errmittle die Polizei aber in alle Richtungen. Einen konkreten Hinweis auf einen rechten Tathintergrund gebe es derzeit aber nicht. „Generell gibt es im Ortsbild von Löcknitz etliche Pkw mit polnischem Kennzeichen. Beschädigungen aufgrund des polnischen Kennzeichens hat es unseres Wissens nach in der Vergangenheit in Löcknitz nicht gegeben“, sagt Tupeit.

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