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Polizei-Großaufgebot deckt mehr als 100 Straftaten auf

Im Rahmen der Großkontrolle waren Polizisten auch im Wolgaster Ortsteil Mahlzow auf der Suche auffälligen Fahrzeugen.
Im Rahmen der Großkontrolle waren Polizisten auch im Wolgaster Ortsteil Mahlzow auf der Suche auffälligen Fahrzeugen.
Tilo Wallrodt

Ein Großaufgebot der Polizei hat sich drei Tage entlang der gesamten deutsch-polnischen Grenze auf die Lauer gelegt. Die Beamten nahmen zahlreiche Personen fest.

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei entlang der gesamten deutsch-polnischen Grenze gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen. Allein im Abschnitt von Mecklenburg-Vorpommern waren in den vergangenen drei Tagen 700 Beamte im Einsatz, die knapp 100 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten erfassten. Zudem konnten bei der Kontrolle von 2400 Fahrzeugen und 3200 Menschen 21 Fahndungserfolge erzielt werden, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte.

Sechs Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Schwerpunkte waren Diebstahls- und Betrugsdelikte, Alkoholfahrten sowie Fahrten ohne Fahrerlaubnis. Zudem ging es um Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

So wurden unter anderem zwei polnische Transporter aus dem Verkehr gezogen. Einer war mit diversen gestohlenen Werkzeugen und Fahrrädern beladen, der andere mit vier Motorrädern, Baumaschinen und Werkzeugen. Die Fahrer aus Polen wurden vorläufig festgenommen. Die „heiße” Ware stammte vermutlich aus Dänemark.

Zahlen für Brandenburg:

  • 35 Straftaten, 20 Personen vorläufig festgenommen
  • 3.678 Fahrzeuge kontrolliert
  • 3.850 Personen kontrolliert
  • rund 600 Polizisten täglich im Einsatz

Allein in Frankfurt (Oder) fand die Polizei in dem Fiat Ducato eines 24-Jährigen 170 Flachbildfernseher. Ermittlungen des Landeskriminalamtes Brandenburg ergaben, dass die TV-Geräte in den frühen Morgenstunden in Sachsen auf einem Rasthof an der B101 entwendet wurden.

Per Haftbefehl gesucht

In einem geklauten Kleintransporter in Küstrin-Kietz fanden sich dagegen zwei ebenfalls gestohlene Krads. Der 37-jährige Fahrer des Kleintransporters war zur Festnahme ausgeschrieben. Gleiches gilt für einen 40-Jährigen, der in Schwedt auf einem gestohlenem Fahrrad erwischt wurde. Der Mann war mit 2,17 Promille stark alkoholisiert.

Am Donnerstag fand die Polizei einen Mercedes Benz Sprinter auf der A11, welcher samt seiner Ladung (Bühnentechnik) in Brandenburg gestohlen worden war.

Kommentare (2)

Dank den diensthabenden Sicherheitskräften - zeigt der Artikel doch wie wichtig eine Sicherung unserer Staatsgrenzen und Kontrollen in deren Einzugsbereich wäre, - nicht nur von und nach Österreich - schlecht wenn die Politik das nicht will

es hat sich ja schon vor dem G20 Gipfel gezeigt was Kontrollen zu Tage foerden. Da sollten die Eliten geschuetzt werden mit gutem Nebeneffekt. Hier wuerden mal die Bewohner der weiteren Grenzregionen geschuetzt. Leider nur vorruebergehend, denn die EU Reusefreiheit ist ja wichtiger als der Schutz u.d.Sicherheit der Bevölkerung. Es gehoert wieder die Grenzueberwachung der gesamten ehem. Ostgrenzen uncl. Oesterreuch u.Schweiz. Scheiß Schengen u.EU wenn wir dafuer die Opfer spielen muessen !