MERCEDES VERSCHWUNDEN

Polizei muss Unfallort auf A20 lange suchen

Es schien, als seien Unfallfahrer und -wagen wie vom Erdboden verschluckt, als die Polizei nach einem Anruf die A20 absuchte. Selbst vom Hubschrauber aus war nichts zu sehen. Doch dann fanden die Beamten den Mercedes bei Strasburg.
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Das war schon kurios: Die Polizei wurde über einen Crash auf der A 20 bei Strasburg informiert, musste aber lange suchen, bis sie Unfallopfer und seinen Wagen fand.
Das war schon kurios: Die Polizei wurde über einen Crash auf der A 20 bei Strasburg informiert, musste aber lange suchen, bis sie Unfallopfer und seinen Wagen fand. Christopher Niemann
Strasburg.

Ein Crash ohne Opfer und Unfallwagen? Danach sah es am Samstagabend auf der A20 zunächst aus. Nachdem die Unfallmeldung bei der Autobahnpolizei Altentreptow gegen 19.30 Uhr eingegangen war, suchten die Beamten die A20 zwischen Strasburg und Pasewalk Nord ab, konnten aber keine Unfallspuren feststellen. Auch ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt. Erst bei einer zweiten Suche fanden die Polizisten die Unfallstelle samt Wagen und Opfer.

Es handelte sich um einen Mercedes Kombi, der auf Höhe Strasburg von der Fahrbahn abgekommen war. An einem steilen Abhang etwa 10 Meter neben der Autobahn war der Pkw zum Stehen gekommen. Dabei hatte der 50-jährige Fahrer etwa 30 Meter Wildzaun und drei Leitpfosten zerstört.

Der Mann hatte Alkohol getrunken

Der Fahrer aus Brandenburg blieb unverletzt. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 10.000 Euro.

Weil der Mann nach Alkohol roch, musste er pusten: Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,51 Promille.

Die A20 war während der Unfallaufnahme und zur Bergung des Autos für 2,5 Stunden in Richtung Stettin halbseitig gesperrt.

 

Aktualisierung: Der Fahrzeugstyp wurde korrigiert, entgegen ersten Meldungen, handelte es sich nicht um einen SUV sondern einen Kombi. - 19:45 Uhr

 

 

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