Kontrolle auf der A11

Polizisten entdecken eingeschleuste Kleinstkinder

Bei einer Kontrolle ging Bundespolizisten ein Großschleuser ins Netz, der unter anderem ein 30 Tage altes Zwillingspärchen im Fahrzeug versteckte.
Penkun

Bundespolizisten haben am Dienstagabend auf der A 11 eine Großschleusung verhindert. Gegen 21 Uhr waren ihnen auf der Fahrbahn Richtung Berlin drei Autos aufgefallen, die offenbar im Konvoi fuhren.

+++ Aktualisierung: Erst vermeldete die Bundespolizei eine verhinderte Großschleusung auf der A11, wenig später stand dann aber fest: Es handelte sich um Arbeiter, die unerlaubt eingereist waren. +++

Etwa vier Kilometer vor der Autobahnabfahrt Penkun signalisierten die Beamten den drei Autofahrern, dem Streifenwagen zu folgen. Zwei kamen der Aufforderung nach, der dritte Pkw fuhr einfach weiter. Doch kurze Zeit später schnappten die Beamten den Wagen auf der B 104 in der Ortschaft Zerrenthin

Neun Personen in den Autos

Bei der Kontrolle zeigte sich, dass die Bundespolizisten offenbar den richtigen Riecher hatten: In den drei Fahrzeugen befanden sich insgesamt neun Personen, davon ein Zwillingspärchen im Alter von einem Monat. Bei den Insassen handelte es sich um Ukrainer, Tadschiken, Georgier und Usbeken. Einen gültigen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland konnte niemand vorweisen. Erste Ermittlungen ergaben, dass einer der Fahrer verdächtigt wird, als Schleuser fungiert zu haben. Die Ermittlungen dauern an.

 Mehr lesen: Schleuser-Razzia in Neubrandenburg - Beschuldigten wird Strafprozess gemacht

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Penkun

zur Homepage