RECHTE SZENE

Rechtsextreme brüllen Parolen in Löcknitz

Schon wieder ist Löcknitz durch Neonazis aufgefallen: Die Besucher einer Privatparty fielen durch verfassungsfeindliche Ausrufe auf. Die Polizei erstattete Anzeige und sprach Platzverweise aus.
Am Wochenende haben neun Personen auf einem privaten Grundstück in Löcknitz verfassungsfeindliche Parolen gebrü
Am Wochenende haben neun Personen auf einem privaten Grundstück in Löcknitz verfassungsfeindliche Parolen gebrüllt. Die Polizei schritt ein, erteilte Platzverweise und nahm eine Anzeige auf. © fpic - stock.adobe.com
Löcknitz.

Die Polizei musste am Wochenende im Löcknitzer Siedlerweg eingreifen: Auf einem Privatgrundstück hatten am Samstagabend gegen 22 Uhr mehrere Personen wiederholt verfassungsfeindliche Parolen gebrüllt. Die Beamten nahmen die Namen von neun Personen auf – allesamt der Polizei bekannt. Das teilte Polizeisprecherin Katrin Kleedehn auf Nordkurier-Nachfrage am Dienstag mit.

„Einige Personen sind bereits strafrechtlich wegen verschiedener Delikte auffällig gewesen”, sagte die Sprecherin. Unter anderem wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Andere wiederum seien der Polizei lediglich bekannt, so die Polizeisprecherin weiter. Da es sich um eine aktuell laufende Maßnahme handele und die Polizei auch weiterhin eine Null-Toleranz-Strategie gegen Neonazis in diesem Bereich fahre, könne sie keine weiteren Angaben in dieser Sache machen.

Anzeige aufgenommen

Die Polizei nahm eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf. Um weitere Straftaten zu verhindern, hätten die Beamten allen Beteiligten, die nicht auf dem Grundstück wohnen, Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei hat nach eigener Aussage ihre Präsenz im Großraum Löcknitz erhöht, weil sich dort in der Vergangenheit rechtsextreme Strukturen entwickelt und verfestigt haben. Dabei arbeitet die Polizei mit den zuständigen Sicherheitsbehörden des Landkreises, des Landes und des Bundes sowie der Justiz zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare (7)

Die Versäumnisse im Kampf gegen Rechts kommen jetzt erst zum Vorschein.
Ein längst überfälliges Durchgreifen der Polizei.
Wenn jetzt Staatsschutz, Staatsanwaltschaft und die Gerichte noch nen Zacken drauflegen...

Der Artikel behauptet, daß die ermittelten Verdächtigen in früherer Zeit wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bekannt wären. Wieso nahm die Polizei nun eine Anzeige deswegen auf? Herumbrüllen auf einem privaten Grundstück ist kein Straftatbestand.

Die Anzeigen wurden aufgenommen, nachdem wieder mal Parolen gebrüllt wurden.
Nicht aufgrund der Vergangenheit....

das hättest du gern du Faschist. Wenn du in deiner Bude dir vor deinem Hitler-Poster lautstark und mit eindeutigem Vokabular einen runterholst und n Nachbar meldet das der Polizei machst du dich sehr wohl strafbar. Aber in deinem Schädel ist so viel braune Gülle, dass du einfach gar nix mehr schnallst. Du bist ne Schande für die gesamte Menschheit.

Möge uns doch bitte der mysteriöse Kommentarschreiber in seiner grenzenlosen Phantasie schildern mit welcher neuartigen medizinischen Methode er den Inhalt meines Schädels bestimmen konnte. Eventuell könnte es gar für einen Nobelpreis reichen. Es ist noch genügend Bier und Wodka hier vorrätig, daß auch zufällig vorbeikommende Polizisten gerne mitgröhlen können.

Ich lach mich tot, zusammentreiben, MPi durchladen und drauf. Ist zwar nicht rechtsstaatlich, aber der größte Teil des Volkes würde es begrüßen, verstehen und lieben.

...würde es das Volk begrüßen, verstehen und lieben, wenn du dich mit deiner Turbanschlüpper-Sumseldumm-Bande einfach zu den Zusammengetriebenen stellst. Da seid ihr dann bei euren rechten Hetzerkollegen in bester Gesellschaft.