:

Sanierung der Brölliner Kirche gerät ins Stocken

Die Balken sind erneuert, der hölzerne Turm saniert. Ein Anfang für den Erhalt der Brölliner Kirche ist gemacht, aber die Gelder sind schon jetzt aufgebraucht. Dabei steht der Brölliner Kirche das Wichtigste noch bevor: die Neueindeckung.

Pfarrer Matthias Gienke ist froh, dass bisher so viele Bewohner aus der Gemeinde für die Brölliner Kirche brennen. Und trotzdem reicht bisher das Geld nicht aus, um auch das Dach neu decken zu lassen.
Rita Nitsch Pfarrer Matthias Gienke ist froh, dass bisher so viele Bewohner aus der Gemeinde für die Brölliner Kirche brennen. Und trotzdem reicht bisher das Geld nicht aus, um auch das Dach neu decken zu lassen.

Hohe mit Efeu berankte Bäume und eine Mauer mit zwei Wächtertürmen – eine Kirche vermutet der Spaziergänger dahinter nicht als Erstes. Umso erstaunter ist er, wenn er das Gotteshaus mit dem Chorraum aus dem 13. Jahrhundert in Bröllin entdeckt. Es birgt so einige Schönheiten und Geheimnisse.

Aber der Zahn der Zeit hat auch an diesem einst wunderschönen Gemäuer genagt. Nöte an allen Ecken. Fast wäre das Dach zusammengestürzt, weil die Balken stark marode waren. Durch die Bretter des Turmes pfiff der Wind.

Sanierung wird durch Spenden finanziert

Ein Benefizkonzert 2011 machte den Anfang, um die Kirche zu retten. 6000 Euro waren das Startkapital für die dringendsten Arbeiten. Die Stiftung „Dorfkirchen in Not“ legte 15000 Euro dazu, und der Kirchenkreis brachte dafür noch Eigenmittel auf.

Die Balken sind erneuert, der Turm ist fertig. Trotzdem bleiben die  großen Wasserschäden an den Wänden unübersehbar. „Die Neueindeckung des Daches wird die nächste Herausforderung sein“, sagt Pfarrer Matthias Gienke. Geld dafür steht im Moment nicht zur Verfügung. Doch der Pfarrer bleibt zuversichtlich, dass auch noch diese Hürde geschafft wird.