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Vorbeugung der Schweinepest

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Landkreis kündigt Kontrollen bei Kleinsthaltern an

Auch wer nur wenige Schweine hält, muss mit Besuch vom Veterinäramt rechnen.
Auch wer nur wenige Schweine hält, muss mit Besuch vom Veterinäramt rechnen.
Rainer Marten

Im Schnitt eines Jahres leben im Landkreis Vorpommern-Greifswald 122.500 Schweine, davon Hunderte in kleineren oder individuellen Tierhaltungen. Letztere will das Veterinäramt des Landkreises ab sofort genauer in Augenschein nehmen.

Auf Besuch vom Veterinäramt der Kreisverwaltung Vorpommern-Greifswald einstellen müssen sich ab sofort die Kleinsthalter von Zucht- und Mastschweinen einstellen. Von den rund rund 515 Schweinehaltungen im Kreisgebiet Mitte des vergangenen Jahres werden rund 400 Haltungen diesem Bereich zugeordnet.

Die Vor-Ort-Besuche starten unter der Bezeichnung „Biosicherheitskontrolle” der kleinen Hausschweine-Haltungen. Der Kreis will damit Lücken der Seuchenvorsorge schließen. Hintergrund der offenbar groß angelegten Aktion ist die nahende Afrikanische Schweinepest. Weil diese sich in den Nachbarländern immer mehr ausbreitet und deshalb auch Deutschland immer mehr gefährdet ist, sollen jetzt „unbedingt Lücken der Seuchenvorsorge auch in Kleinsthaltungen geschlossen werden”, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim.

„Die Kontrollen sind mitnichten als Schikane der Halter zu verstehen, sondern vielmehr als praktische Handreichung zu Vorsorgemaßnahmen”, sagte Amtstierarzt Dr. Holger Vogel.