Strafanzeige

Spuckattacke auf Bahn-Mitarbeiter in Pasewalk

Die Polizisten konnten den Tatverdächtigen schnell dingfest machen.
In Zeiten der Corona-Pandemie ist ein Bahn-Mitarbeiter auf dem Pasewalker Bahnhof angespuckt worden. Der Tatverdächtige, ein 31-Jähriger aus Kenia, ist kein unbeschriebens Blatt.

Ein Kundenbetreuer der Deutschen Bahn ist am Dienstag auf dem Pasewalker Bahnhof angespuckt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, habe der Bahn-Mitarbeiter Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt. Er konnte den Täter sehr gut beschreiben, sodass die Bundespolizei den aus Kenia stammenden 31-Jährigen schnell ausfindig machen konnte.

Der Mann ist kein Unbekannter

Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten fest, dass der Mann wohl Dreck am Stecken haben musste. Denn bereits das Oberlandesgericht Brandenburg hatte den Kenianer zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Er hatte wiederholt gegen die Weisungen in der Führungsaufsicht verstoßen.

Ob die Spuckattacke in der derzeitigen Coronalage für den Bahnmitarbeiter besondere gesundheitliche Folgen haben wird, darüber befindet zur Stunde ein Arzt.

Nordkurier

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