AUSBAU GLASFASERNETZ

Stadtwerke Pasewalk können schnelles Internet schon nutzen

Was den Breitband-Ausbau angeht, geben die Stadtwerke Pasewalk ordentlich Gas. Jetzt sollen auch Randgebiete der Stadt angeschlossen werden sollen.
Fred Lucius Fred Lucius
Vier Anschluss- bzw. Einspeisepunkte an das Internet gibt es in Pasewalk bereits, darunter auf dem Gelände der Stadtwerke. Rund 70 Kilometer Glasfaserkabel mit einer Leistung bis zu fünf Gigabit pro Sekunde wollen die Stadtwerke in Pasewalk verlegen lassen.
Vier Anschluss- bzw. Einspeisepunkte an das Internet gibt es in Pasewalk bereits, darunter auf dem Gelände der Stadtwerke. Rund 70 Kilometer Glasfaserkabel mit einer Leistung bis zu fünf Gigabit pro Sekunde wollen die Stadtwerke in Pasewalk verlegen lassen.
Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Behrendt.  Foto: NK-Archiv
Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Behrendt. Foto: NK-Archiv
Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Behrendt. Foto: Archiv
Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Behrendt. Foto: Archiv
Pasewalk.

Am Ortsschild von Pasewalk soll für die Stadtwerke beim Ausbau des Glasfasernetzes für ein super-schnelles Internet nicht Schluss sein. Das Unternehmen will sich nach Angaben von Geschäftsführer Rüdiger Behrendt auch an dem Anschluss von Randgebieten wie Stiftshof, Friedberg oder Franzfelde beteiligen.

Das Schweriner Digitalisierungsministerium hatte unlängst sechs Städten in Mecklenburg-Vorpommern dafür Fördermittel zugesagt, unter anderem Pasewalk (der Nordkurier berichtete). „Gebiete wie Stiftshof an das schnelle Internet anzuschließen, ist extrem unwirtschaftlich. Das geht nur mit Fördermitteln. Um die Vergabe wollen wir uns bewerben“, erklärt Behrendt. Bekomme man den Zuschlag, wäre die Gemarkung Pasewalk beim Breitbandausbau in einer Hand.

Vier Einspeisepunkte stehen schon

Gleichwohl wolle man sich im Verbund der Landwerke MV GmbH um den Zuschlag für den Ausbau in der gesamten Uecker-Randow-Region bewerben. Die Vergabe soll laut Geschäftsführer im ersten Quartal 2019 erfolgen. Die Landwerke MV GmbH sind ein Zusammenschluss kommunaler Energiegesellschaften, zumeist Stadtwerke, aus Mecklenburg-Vorpommern.

In Pasewalk selbst gehen die Arbeiten für das giga-schnelle Glasfasernetz Behrendt zufolge zügig voran. Mittlerweile gebe es im Stadtgebiet vier so genannte Point of Presence (PoP) – Anschluss- oder Einspeisepunkte an das Internet. Zwei Container stehen auf dem Gelände der Stadtwerke, jeweils einer in der Gartenstraße und in der Richard-Wagner-Straße. Einschließlich einer Zentrale werden sieben solcher Anschlusspunkte errichtet. „Wir als Stadtwerke sind bereits seit Mitte Dezember am schnellen Internet angeschlossen“, erklärt der Geschäftsführer.

Unternehmen will neun Millionen Euro investieren

Ziel des Unternehmens sei es, bis zum Jahr 2022 einen Großteil der Stadt Pasewalk angeschlossen zu haben. Aktuell würden dazu die Feinplanungen laufen. Abhängig sei der Ausbau aber von den Kapazitäten der Tiefbau-Unternehmen. Würden diese ausreichen, könnte man das Ziel eventuell auch früher erreichen.

Die Stadtwerke Pasewalk hatten sich zum Ausbau eines eigenen Glasfaser-Netzes entschieden, weil Pasewalk wegen eines angeblich schon gut funktionierenden Breitbandnetzes von jeglicher Förderung beim Netzausbau ausgeschlossen ist. Die Leistungsfähigkeit des derzeitigen Netzes bewerten die Stadtwerke als nicht zukunftsfähig. Rund neun Millionen Euro will das Unternehmen investieren.

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