Rettungsaktion
Storch spießt sich an Blitzableiter auf

Gefangen am Blitzableiter des Rossower Turms. Glücklicherweise war die Verletzung des Storches nicht so schlimm. 
Gefangen am Blitzableiter des Rossower Turms. Glücklicherweise war die Verletzung des Storches nicht so schlimm.
Privat

Die Storchen-Saison 2018 ist noch jung. Doch die ersten Tiere mussten schon gerettet werden. Dramatisch sah ein verunglückter Storch nach einem Horstkampf in Rossow aus.

Der Anblick tut weh. Kopfüber hängt der Storch am Blitzableiter des Rossower Turms – aufgespießt am Nest. Der Storch kann sich selbst nicht befreien. Hilfe ist nötig. Und die kommt mit Jens Krüger vom Storchenhof Papendorf und Kameraden der Pasewalker Feuerwehr mit ihrem Löschfahrzeug mit Drehleiter.

„Wir wurden über die Leitstelle informiert, dass hier in Rossow ein Storch verunglückt ist“, erklärt der Vorsitzende des Papendorfer Vereins. Der Storch habe sich bei einem Horstkampf aufgespießt, es handelte sich um einen fremden Storch und nicht um einen der Brutstörche.

Storch schon wieder frei

Der Blitzableiter ist durch die Haut in den Hinterteil des Storchkörpers gedrungen. Nach der Rettung besetzte das Rossower Brutpaar das Nest wieder. In diesem habe sich ein Ei befunden. „Die Verletzung war glücklicherweise nicht allzu schlimm. Einen Tierarzt mussten wir deshalb nicht holen“, sagt Jens Krüger. Desinfektionsspray habe ausgereicht, die Wunde des Adebars in Papendorf zu behandeln. Mittlerweile ist er wieder ausgewildert.

 

Kommentare (2)

Storch müsste man sein und in MV wohnen! Beim Menschen kommt die Rettung u. U. nicht so schnell!

Von den Messerstecher, meint Horst aus Neustrelitz