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Strasburg: Feuer in der Bahnhofsstraße

Zwei Stunden lang lodern die Flammen aus dem Loch.
Zwei Stunden lang lodern die Flammen aus dem Loch.

Was ist passiert in Strasburg? Kurz nach 9 Uhr werden Feuerwehr und Polizei informiert. Der Grund: In der Strasburger Bahnhofsstraße brennt eine Gasleitung, Wohnungen werden evakuiert. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt.

Bis zu einen Meter hoch schlug die Gasflamme immer wieder aus dem Erdloch in der Strasburger Bahnhofstraße - und das rund zwei Stunden lang. 12.05 Uhr ist dann alles vorbei: Die Flamme erlischt. "Tiefbauer hatten ein paar Meter vor der Baugrube mit dem brennenden Gas eine zweite Grube ins Erdreich getrieben. Dann wurde die betroffene Gasleitung angebohrt und dort ein Ballon eingeschoben. Der Ballon wiederum wurde aufgeblasen und so die Gaszufuhr unterbrochen", erläuterte Strasburgs Bürgermeister Norbert Raulin, der sich an diesem Tag eigentlich im Urlaub befindet, aber zum Ort des Geschehens geeilt war.

Zwischenzeitlich, so Raulin, sei auch die Ursache des Feuers geklärt. An der Brandstelle habe ein Schweißer eine alte und eine neue Gasleitung miteinander verbunden. Dabei sei das Gas entzündet worden. "Derzeit sind die Rohrleitungsmonteure dabei, wieder die Bereitstellung von Gas für den ersten bis dritten Siedlungsweg herzustellen. Die sechs evakuierten Familien sind bereits in ihre Häuser zurück gekehrt oder kehren dorthin noch im Laufe des Nachmittags zurück. Persönlich möchte ich den Kameraden der Feuerwehren in Strasburg, Neuensund und Groß Luckow danken, die die Bandstelle sicherten. Mein Dank gilt ebenfalls dem Rettungszug des Landkreises, dem Notarzt und der Polizei für ihren Einsatz", so Raulin

Die Bahnhofsstraße ist zwischenzeitlich für den Verkehr wieder freigegeben worden.