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Strasburg hat jetzt eine Königin

Karin Pischzik (von links), Annerose Appelfelder und Heidemarie Wultschik haben Spaß beim ersten Rommé-Turnier. Gemeinsam mit Elke Arthaber spielten die drei Frauen in der ersten Runde des Turniers.
Karin Pischzik (von links), Annerose Appelfelder und Heidemarie Wultschik haben Spaß beim ersten Rommé-Turnier. Gemeinsam mit Elke Arthaber spielten die drei Frauen in der ersten Runde des Turniers.
Fred Lucius

Rommé spielen macht richtig Spaß. Erst recht, wenn viele mitmachen und es dann richtig spannend wird. In Strasburg gab es jetzt das erste öffentliche Turnier. Daraus ging auch gleich eine Rommé-Königin hervor.

Das Blatt in diesem sechsten Spiel der ersten Runde sieht für Karin Pischzik nicht besonders gut aus. Kein Joker und auch keine Karten, mit denen sie gleich auslegen könnte. Gerade mal zwei Könige und die Herz-Karten – mit denen ließe sich zu Beginn etwas anfangen. Aber Karin Pischzik ist clever. Und sie kann gut Rommé spielen. Am Ende gewinnt sie dieses sechste Spiel, bei zwei weiteren hatte sie bereits die Nase vorn. Auf drei Siege in dieser Runde kommt auch Elke Arthaber, aber sie hat deutlich mehr Punkte als die 12, die bei Karin Pischzik auf dem Zettel stehen. Jetzt wird neu gelost. An den sechs Tischen ändert sich die Zusammensetzung der Spieler.

Nach der dritten Runde und insgesamt 18 Spielen steht fest: Karin Pischzik ist die Siegerin des Wettwerbes und darf sich jetzt Rommé-Königin von Strasburg nennen. Mit insgesamt 233  Punkten gewinnt sie vor Karin Völker (258) und Brigitte Redding (264). „Ich spiele zu Hause auch regelmäßig Rommé. Meist mit meinen Cousinen. Da gewinnt jede einmal“, erzählt Karin Pischzik.

Zum ersten Mal hatte die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Strasburg (GWG) gemeinsam mit den Frauen des Demokratischen Frauenbundes (dfb) und der Volkssolidarität  zu einem solchen Turnier in die Räume der Volkssolidarität am Wall eingeladen. „Skatturniere gibt es ja häufiger. Wir wollen das Rommé-Turnier zur Tradition werden lassen“, sagt GWG-Geschäftsführer LutzZimmermann, der selbst auch mitspielte.

Karin Pischzik kann sich als Erste über den Wanderpokal und den Siegerpokal freuen. Einen Pokal gibt es auch für die Zweit- und Drittplatzierte. Darüber hinaus erhalten die ersten drei ein Präsent, die übrigen Teilnehmer einen Trostpreis. Dass die jetzigen Karten-Spieler auch bei der zweiten Auflage des Turniers dabei sein werden, davon kann GWG-Chef Lutz Zimmermann ausgehen. Es hat Spaß gemacht, heißt es in der Rommé-Runde. Allerdings dürfen es beim nächsten Mal ruhig auch ein paar mehr Männer sein. Diesmal haben nämlich neben GWG-Geschäftsführer Zimmermann nur zwei mitgemacht.