Rücktritt

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Strasburg muss neu wählen

Karina Dörk wechselt die Posten - nach gerade mal drei Jahren als Bürgermeisterin.
Karina Dörk wechselt die Posten – nach gerade mal drei Jahren als Bürgermeisterin.
Matthias Bruck

Nach dem Wahlsieg von Karina Dörk am Sonntag wird die Bürgermeisterin von Strasburg ihren derzeitigen Posten bald räumen. Im Herbst könnte es dann Neuwahlen geben.

Gerade mal drei Jahre nach Amtsantritt zieht es Karina Dörk wieder raus aus dem Strasburger Rathaus. Die Stichwahl zur Landrätin im Kreis Uckermark hat sie am Sonntag gewonnen. Nur, wie geht es jetzt für die Stadt weiter? Bis zum 31. Mai wird Wahl-Verlierer Dietmar Schulze (SPD) seinen Posten noch behalten. Solange läuft seine Dienstzeit als Uckermark-Landrat.

Ob Karina Dörk ihre Stelle in der Uckermark damit schon am 1. Juni antritt, ist offen. Sie selbst spricht von einem Wechsel „in den nächsten Wochen”. Damit ist auch unklar, wann in Strasburg ein neuer Bürgermeister gewählt wird. Nach Angaben von Hauptamtsleiterin Andrea Schilling, die auch für Wahlen in der Stadt zuständig ist, muss Karina Dörk zuerst ihren Beamtenstatus in Strasburg aufgeben und als Bürgermeisterin zurücktreten, bevor der Wahl-Prozess ins Rollen gebracht werden kann. Die Strasburger Stadtvertreter hätten dann die Aufgabe, einen Termin für die Bürgermeisterwahl und das Verfahren dafür festzulegen, so Schilling. Sie rechnet dann mit vier bis fünf Monaten Vorbereitungszeit. Bis zum Amtsantritt eines neuen Bürgermeisters könnte die Erste Stadt­rä­tin der Stadt Stras­burg, Anke Hein­richs, die Amtsgeschäfte führen.