NACHWUCHS MACHT SICH RAR

Traurige Zwischenbilanz bei den Jungstörchen

Der Papendorfer Storchenhof-Chef hat schon einmal gezählt: Im südlichen Vorpommern wurden 81 Jungstörche flügge. Im Vorjahr waren es noch 109.
Fred Lucius Fred Lucius
Auf dem Pasewalker Turm Kieck in de Mark werden in diesem Jahr vermutlich drei Jungstörche flügge.
Auf dem Pasewalker Turm Kieck in de Mark werden in diesem Jahr vermutlich drei Jungstörche flügge. Fred Lucius
Pasewalk.

Der Storchennachwuchs macht sich in diesem Jahr rarer. Zwischen Penkun und dem Haff dürften 2019 weniger Junge flügge werden als im vergangenen Jahr und im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. Das geht aus einer ersten Statistik des Storchenhofes Papendorf nach der Beringung von Jungstörchen und Meldungen aus den Orten hervor.

Nach Angaben vom Vereinsvorsitzenden Jens Krüger wurden bislang 81 Adebare flügge. Sie kommen von 31 erfolgreichen Brutpaaren in der Uecker-Randow-Region. Zum Vergleich: 2018 wurden 109 Jungstörche von 37 erfolgreichen Brutpaaren aufgezogen.

Hinter einigen wenigen Horst-Standorten stehen Jens Krüger zufolge noch Fragezeichen, etwa in Stolzenburg oder Bergholz. „Es kann aber auch durchaus noch passieren, dass nach der Beringung einige Junge sterben, zum Beispiel durch Futtermangel oder durch Unwetter“, sagt der Vereinsvorsitzende.

In diesem Jahr gibt es den Angaben zufolge keine Fünfer-Bruten, allerdings werden viermal vier Jungstörche aufgezogen – in Pampow, Blumenthal, Louisenhof und Viereck.

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