FLUCHT ÜBER POLEN

Unruhe in den Grenzdörfern – täglich neue Flüchtlinge

In den Dörfern an der polnischen Grenze spielen sich bedrückende Szenen ab. Hunderte Flüchtlinge kamen in den vergangenen Wochen hier nach Deutschland. Auch die massiv gestiegene Präsenz der Polizei versetzt Anwohner in Sorge.
Allein am Donnerstag und Freitag haben Polizisten in der vorpommerschen Grenzregion mehr als 120 illegale Einreisen festgestel
Allein am Donnerstag und Freitag haben Polizisten in der vorpommerschen Grenzregion mehr als 120 illegale Einreisen festgestellt. Anwohner berichten von erschütternden Szenen und Menschen, die in desolatem Zustand hier ankommen. Thomas Beigang
Stefan Müller, Bürgermeister von Blankensee, berichtet von Sorgen und Mitgefühl bei den Anwohnern der Grenzregi
Stefan Müller, Bürgermeister von Blankensee, berichtet von Sorgen und Mitgefühl bei den Anwohnern der Grenzregion. ZVG
Pasewalk ·

An der Grenze zu Polen kommen Tag für Tag mehr Flüchtlinge illegal nach Deutschland. Die Dörfer in der Region bekommen hautnah die Verwerfungen der großen Politik zu spüren. Das berichteten in den vergangenen Tagen mehrere Anwohner dem Nordkurier. Darunter auch Stefan Müller, Bürgermeister der Gemeinde Blankensee, die nordöstlich von Löcknitz und direkt an der polnischen Grenze liegt.

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Bundespolizei meldet täglich neue Flüchtlinge

Seit einigen Wochen nutzen Schleuserbanden verstärkt die Route über Weißrussland und Polen, um Flüchtlinge aus Afghanistan oder dem Irak nach Deutschland zu bringen. Beinahe täglich meldete die Bundespolizei in den vergangenen Tagen, die Aufgriffe illegal Eingereister – häufig in größeren Gruppen. Allein für Donnerstag und Freitag meldeten die Beamten, man habe über 120 Menschen gefasst. Häufig seien es Hinweise aus der Bevölkerung, die die Bundespolizisten auf den Plan rufen, hatte Inspektionsleiter Jürgen Köhler gegenüber dem Nordkurier erklärt.

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Erschütternde Szenen und Menschen in „desolatem Zustand”

Und wer bei Nacht und Nebel die Grenze zwischen Polen und Deutschland überschreitet, der muss Dörfer wie Blankensee passieren. Bürgermeister Stefan Müller erzählt: „Viele Leute in den Dörfern, besonders ältere, sind verschreckt, klar, wenn da plötzlich größere Menschengruppen durch die Straßen ziehen.“ Tag und Nacht passiere solches, erzählt der ehrenamtliche Bürgermeister. Und die hohe Polizeipräsenz trage auch nicht unbedingt zur Beruhigung bei, sagt Müller. Sogar Polizeihubschrauber kreisen über den kleinen Grenzdörfern, an manchen Tagen bis zu drei Stück. „Da bekommen die Leute natürlich Angst.“ Passiert sei aber Gott sei Dank noch nichts. Müller hat auch schon davon gehört, dass Flüchtlinge bei Leuten anklopfen und um ein Glas Wasser bitten, weil sie sonst einfach nicht mehr weiterkönnen.

Der Landwirt Emanuel Reim hat auf seinen Feldern auch schon viele Migranten beobachtet. „Teilweise tatsächlich in desolatem Zustand, wer weiß, was die schon hinter sich haben“. Der Bauer aus Ladentin nördlich von Pomellen bewirtschaftet Land, das bis an die Grenze heranreicht. Jeden Tag, sagt er, sehen er oder seine Kollegen Flüchtlinge, die über die Felder ziehen.

Unmittelbar an seine Felder schließt sich der von Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) angeordnete Wildschweinzaun an, der Mecklenburg-Vorpommern vor der afrikanischen Schweinepest schützen soll, die in Polen schon registriert werden musste. „Der hat jetzt Löcher“, sagt Reim, der als Chef des Bauernverbandes Uecker-Randow die Interessen seiner Kollegen vertritt. „Da kommen die durch“.

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Kommentare (8)

"In den Dörfern an der polnischen Grenze spielen sich bedrückende Szenen ab. Hunderte Flüchtlinge kamen in den vergangenen Wochen hier nach Deutschland. Auch die massiv gestiegene Präsenz der Polizei versetzt Anwohner in Sorge."

Personen die per Tourismus-Visum nach Weißrussland reisen, von dort abseits der Grenzübergangsstellen nach Polen überwechseln, dieses Land durqueren und dann mit dem Wort Asyl in Deutschland auftauchen werden tatsächlich als Flüchtlinge bezeichnet.

Würde die Bundespolizei ihre reguläre Arbeit machen "dürfen", wären sie verpflichtet diese Personen umgehend den polnischen Behörden zu übergeben. Asyl ist im Eintrittsland der EU zu beantragen und die Einreise ohne gültige Papiere in die BRD eine Straftat.

Es handelt sich also nicht um Flüchtlinge, sondern um Asyltouristen, die vom deutschen Sozialsystem profitieren wollen.

Zu diesem fundierten Gutachten, das hat Hand ohne Fuß.

Genauso ist es, das haben die Polen schon immer gemacht , praktisch unter Geleitschutz durch Polen an die deutsche Grenze gebracht, schon vor 2015!! Nur bei lückenloser Beweislage , diese sogenannten Flüchtlinge wieder nach Polen zurück zu nehmen, um sie bei nächster Gelegenheit wieder nach Deutschland „überwechseln zu lassen“ .
Schafft die Arbeitspflicht für Migranten ein und es kommt keiner mehr !
Im übrigen heißt es nicht Ortshelfer sondern Kollaborateure und denen ging’s schon weltweit und überall schlecht, nach dem Weggang der Besatzer . Wahrheit muss Wahrheit bleiben!!!!

In den Jahren um 1990 wurde schon einmal diese Grenze von Asyltouristen überrannt,da war die Gesetzeslage noch anders. Wir haben alle sofort nach Polen zurück geschickt,die anderen wurden zeitnah über Schönefeld ausgeflogen. Heute ist die Bundespolizei zu einem Begrüßungskomitee verdammt. Jeder der das Zauberwort ausspricht kann erst einmal Deutschland betreten und sein Antrag wird geprüft. Egal ob anerkannt oder nicht,alle bleiben in Deutschland in der sozialen Hängematte liegen.

Zwölf EU-Staaten fordern "physische Barrieren" gegen Migranten an Außengrenzen Polen, Österreich und zehn weitere EU-Staaten fordern an den europäischen Außengrenzen mehr "physische Barrieren" gegen unerwünschte Migration. Das Schreiben wurde am Vortag des EU-Innenministertreffens vom Freitag in Luxemburg an EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sowie Kommissionsvize Margaritis Schinas verschickt und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Deutschland, Frankreich und Spanien gehören nicht zu den Unterzeichnern. Besonders bezeichnend ist, daß genau diese EU-Innenkommissarin Ylva Johannson noch in der vergangenen Woche verkündete, daß die Mehrheit europäischer Staaten die Ansiedlung von Afghanen wünsche. Es scheint, daß sich die gute Idee einer Gemeinschaft souveräner europäischer Staaten, immer mehr zu einem allesbestimmenden Monstrum entwickelt.

Es muss auch der EU-Kommission auffallen, dass die irreguläre Migration wieder Fahrt aufnimmt, nicht dass sie in den vergangenen Jahren wenig gewesen wäre, aber zumindest weniger als 2015. Derzeit scheint es am einfachsten zu sein, über Polen und Litauen in die westlichen EU-Staaten einzureisen. Man kauft ein Flugticket nach Minsk, natürlich mit einem Visum für Belarus ausgestattet, lässt sich an die EU-Grenze karren und geht ganz einfach in Richtung Westen. Mittlerweile wird versucht, die Grenzen gegen diese Migration zu schützen, was sofort NGO`s auf den Plan ruft, die hier eine Menschenrechtsverletzung erkennen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Fast niemand, der es über die belarussische Grenze in die EU geschafft hat, will in Polen oder Litauen bleiben, alle machen sich gleich auf den Weg in die gelobten westlichen Länder...mit Flucht hat das Ganze schon lange nichts mehr zu tun und nur wenige erhalten einen Schutzstatus, die meisten davon lediglich subsidiär. Und die vielen anderen, denen kein Schutz zusteht, reisen innerhalb der EU von Land zu Land, wenn nötig, und stellen immer neue Asylanträge. Wieder andere lassen sich in ihrem Wunschland nieder und versuchen über die Schiene Integration ein Bleiben zu erwirken, oft lautstark begleitet durch Helfer und Aktivisten. Wenn dann mal jemand abgeschoben wird, ist die Empörung gross. Deutschland geht mit diesem unverständlichen Handel voran, in dem immer wieder behauptet wird, es herrsche Fachkräftemangel und das bei 5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Die EU erweist sich als handlungsunfähig und unsolidarisch. Es machen sich immer mehr Menschen auf den Weg, es lohnt sich, die wenigsten werden die EU wieder verlassen müssen. Ich frage mich, wann die Bevölkerung aufbegehrt gegen diese vielen Menschen, die ihr Glück in der EU suchen...Wohnraum, zumindest bezahlbarer, ist in vielen Städten nicht mehr zu bekommen, der Unterhalt dieser Migranten kostet ein Vermögen, die Kriminalität ist seit 2015 signifikant gestiegen und in manchen Gegenden vermutet man eher in Bagdad oder Kabul zu sein, als in einer europäischen Großstadt.

die Geister die ich rief werde ich nicht wieder los sollte man nicht ganz von der Hand weisen ,aber für einige EU Staaten und allen voran Deutschland gilt immer mehr das sie von allen guten Geistern verlassen sind. Denn wie kann ein Staat, wie Deutschland meinen die Probleme der Welt innerhalb Deutschlands lösen zu können. Dabei wurde doch schon mehrfach Schiffbruch erlitten, siehe Stabilitätspakt der EU, siehe Aufnahme von Flüchtlingen ,siehe Afghanistaneinsatz aber man lernt anscheinend nicht aus Fehlern oder will es einfach nicht wahrhaben. Wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt bekommt man das Gefühl das alles im Chaos endet. Die Medien berichten am Tag über Hilfe für Flüchtlinge und Abends wird berichtet wie sich kriminelle Großfamilien breit machen, wie sich verfeindete Ausländergruppen bekämpfen, wie sie den "Rechtsstaat" ablehnen, wie abgelehnte Asylbewerber untertauchen bzw. Drohungen gegen Polizei und Staat aussprechen usw. Die EU will die Probleme der Welt lösen und ist nicht mal in der Lage seine Außengrenzen zu schützen. Durch diese Migrationspolitik wurde die Gesellschaft massiv gespalten und nicht mal das haben die Verantwortlichen Politiker erkannt, sondern zeigen mit dem Finger auf die AfD als ob die Menschen nicht selber sehen was abgeht. Weltsozialamt spielen und das eigene Volk mit immer höheren Abgaben belegen. Horrende Kosten in den Pflegeheimen, ständig steigende Krankenkassenbeiträge, ausufernde Mieten, immer schlechtere medizinische Versorgung zu immer höheren Kosten usw.

👌👌👌👍