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Vater und Sohn auf großer Fahrt

Nach einer Pause auf dem Pasewalker Wasserwanderrastplatz setzen die beiden Dresdner ihre Reise fort.
Nach einer Pause auf dem Pasewalker Wasserwanderrastplatz setzen die beiden Dresdner ihre Reise fort.
S. Kühl

Stille und viel Natur erleben Paddler auf der Uecker: Das meinen auch die beiden Dresdner Alexander und Alwin Tschuden, die auf ihrer Fahrt mit dem Kanu schon zahlreiche denkwürdige Begegnungen hatten.

"Hier gibt es nicht viel", meint Alexander Tschuden. "Die meisten Leute wollen an jeder Ecke einen Eisladen oder eine andere Beschäftigungsmöglichkeit", sagt der Dresdner. Doch das bietet die Uecker nicht. Zum Glück stehen für Tschuden und seinen achtjährigen Sohn Alwin das Naturerlebnis und die gemeinsame Urlaubszeit als Vater und Sohn im Mittelpunkt ihrer Reise. "Es gibt hier nur wenige Leute und eine Menge Natur. Deshalb sind wir hierhergekommen", sind sich die beiden einig.

Auf ihrer Fahrt, die bei Suckow im Oberuckersee begann, haben sie schon zahlreiche Tiere bestaunt. "Wir haben einen Seeadler gesehen, konnten einen Eisvogel und eine Bisamratte beobachten", zählt Alexander Tschuden begeistert auf. Ihre erste gemeinsame Paddeltour ist die Fahrt, die bis nach Ueckermünde führen soll, indes nicht. "Wir waren unter anderem schon auf der Saale, auf der Mulde, auf der Spree und der Elbe unterwegs", erzählt der Familienvater. Über die Uecker zu paddeln sei eine eher spontane Idee gewesen, so Tschuden. Doch angesichts der unverbauten, naturbelassenen Landschaft sei es die richtige Entscheidung gewesen, hierher zu kommen.

Dank ihrer Paddelerfahrung sind die täglichen Etappen mit einer Länge von 20 bis 30 Kilometern kein Problem. "Muskelkater habe ich jedenfalls noch nicht bekommen", sagt Alwin grinsend. Große Pläne, wie die Tour weiter verlaufen soll, haben die beiden nicht. "Wir folgen einfach immer der Uecker und sehen mal, was noch so kommt", sagt Alexander Tschuden, bevor die beiden mit ihrem Falt-Kanu namens Ida ablegen und weiterpaddeln.