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Vereine und Ortsfeuerwehr jetzt unter einem Dach

Den symbolischen goldenen Schlüssel fürs Gemeindezentrum übergaben Templins Bürgermeister Detlef Tabbert (rechts) und Carolin Beckmann, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, an Storkows Ortsvorsteher Dietmar Unger und Ortswehrführer Norbert Tuband.  FOTO: Michaela Kumkar

VonMichaela KumkarVom Umbau des Gemeindezentrums in Storkow hat auch die Dorfgemeinschaft etwas. Denn das Haus steht allen zur Verfügung.Storkow.Auf ihr Dorf ...

VonMichaela Kumkar

Vom Umbau des Gemeindezentrums in Storkow hat auch die Dorfgemeinschaft etwas. Denn das Haus steht allen zur Verfügung.

Storkow.Auf ihr Dorf lassen Regine Winkler, Irmgard Tuband, Ursula Unger und Lore Schulz nichts kommen. „Storkow ist das Dorf der Vereine. Wir haben den Karnevalsverein hier, den Gesangsverein, die Feuerwehr und auch unsere Fußballer stehen gut da“, erzählen die vier Damen. Genauso stolz sind sie auf das umgebaute Gemeindezentrum, das jetzt ganz offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. „Davon haben alle im Dorf ihre Vorteile, die Vereine, die Feuerwehr, aber auch die Storkower, die darin eine Familienfeier ausrichten wollen. Das ist einfach ein guter Treffpunkt für alle“, so Regine Winkler.
225 000 Euro haben dieser Umbau, die Errichtung einer Fahrzeughalle für die Ortswehr sowie die gepflasterte Zufahrt dorthin gekostet. Geld, das gut angelegt ist, findet Templins Bürgermeister Detlef Tabbert. Feuerwehr, Vereine und Dorfgemeinschaft unter einem Dach zu haben mache Sinn. „Die 23 aktiven Kameraden der Ortswehr und die 17 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr werden ein Viertel der Gesamtfläche des Gemeindezentrums für Schulungen und als Umkleideraum nutzen. Ansonsten stehen die schönen neuen Räumlichkeiten für Ortsbeiratssitzungen, Anliegerversammlungen, Veranstaltungen von Vereinen, private Feierlichkeiten und – nicht zu vergessen – für die betreute Kinder- und Jugendarbeit durch das Jugendhaus ,Villa‘ zur Verfügung.“
Baubeginn war 2012. Heizungsanlage und Fußbodenbelag wurden erneuert, im gesamten Gebäude fanden Malerarbeiten statt, die Türen sind neu. Zum Dachboden hin wurde eine Dämmung eingebaut. All das wäre ohne die Unterstützung aus dem Ortsbeirat und von Anwohnern nicht zu schaffen gewesen, weiß Carolin Beckmann, Mitarbeiterin in der städtischen Bauverwaltung. Ortsvorsteher Dietmar Unger und Familie Malcherczyk nennt sie stellvertretend für viele Helfer. Dietmar Unger, der in den vergangenen Monaten durch den Umbau noch mehr um die Ohren hatte, ist froh über das Erreichte. „Jetzt fehlen nur noch die Pflasterarbeiten im Außenbereich.“
Auch Ortswehrführer Norbert Tuband ist an diesem Einweihungstag mehr als zufrieden. Vorbei die Zeiten der Schulungsräume ohne Heizung, fehlender Umkleidemöglichkeiten für die Kameraden und die Tage, in denen das Einsatzfahrzeug freundlicherweise in einer Halle des Landwirtschaftsbetriebes Benzin untergestellt werden konnte. „Schlechtere Bedingungen als wir hatte, glaube ich, keine andere Ortswehr.“ Der 33-Jährige findet die Lösung, sich das Gemeindezentrum mit den Vereinen zu teilen, mehr als gut. Auch deshalb, weil sich die Kameraden aktiv in das Dorfleben einbringen.

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m.kumkar@uckermarkkurier.de