ERSTE BAUTEILE DER TUPOLEV DEMONTIERT

Verladung des Stasi-Flugzeugs dauert länger als geplant

Die Teile der Tupolev 134 A in Vorpommern wiegen viele Tonnen. Erst gegen Montagmittag wurde die linke Tragfläche auf dem ersten Schwerlasttransporter verankert.
Rainer Marten Rainer Marten
Die linke Tragfläche schwebt auf den Transporter zu. Dort wurde sie verankert.
Die linke Tragfläche schwebt auf den Transporter zu. Dort wurde sie verankert. Foto: Rainer Marten
Rumpf und Tragflächen wurden bereits vor Wochen getrennt. Am Montagmorgen wurden zuerst die linke Tragfläche verladen.
Rumpf und Tragflächen wurden bereits vor Wochen getrennt. Am Montagmorgen wurden zuerst die linke Tragfläche verladen. Foto: Rainer Marten
Wo liegt bei einer Tragfläche der Schwerpunkt, wenn sie schwebt? Das wurde immer wieder getestet.
Wo liegt bei einer Tragfläche der Schwerpunkt, wenn sie schwebt? Das wurde immer wieder getestet. Foto: Rainer Marten
Grünz.

Die Verladung der Tupolev 134 auf mehrere Schwerlasttransporter in Grünz dauert seit Montagnachmittag an. Lediglich ein Seitenleitwerk und die linke Tragfläche haben bisher ihren Platz auf einem der Schwerlasttransporter gefunden.

Die Tragfläche musste dabei immer wieder neu positioniert und eingemessen werden: Die Ladungsbreite darf 6,25 Meter nicht überschreiten, hieß es. Mit 3,5 Tonnen gehören die Tragflächen zu den mittelschweren Bauteilen, die transportiert werden müssen. Der Rumpf alleine bringt etwa 14 Tonnen auf die Waage.

Spätestens um 23 Uhr sollen die Transporter losrollen

Enrico Peiler, der im Auftrag des Cottbuser Flugplatzmuseums seit dem Frühjahr die Zerlegung und den Transport der einstigen Stasi-Übungsmaschine leitet, zeigte sich dennoch optimistisch, dass der Zeitplan eingehalten wird. Spätestens gegen 23 Uhr am Montagabend soll alles verladen sein und sich die Transporter bereits auf der Autobahn Richtung Cottbus befinden.

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