A11-BAUARBEITEN

▶ Was dieser Graben mit der Afrikanischen Schweinepest zu tun hat

Entlang der A 11 bei Penkun zieht sich auf beiden Seiten ein 20 Kilometer langer Graben. Was hat es denn damit auf sich?
Entlang der A 11 im Bereich Penkun wurde auf beiden Seiten der Fahrbahn ein Graben gezogen.
Entlang der A 11 im Bereich Penkun wurde auf beiden Seiten der Fahrbahn ein Graben gezogen. Fred Lucius
Penkun.

So mancher Kraftfahrer auf der Autobahn 11 und auch so mancher Einwohner der Region dürfte sich fragen, was das werden soll, wenn es fertig ist: Entlang der A 11 im Bereich Penkun wurde auf beiden Seiten der Fahrbahn ein Graben gezogen.

„Dieser Graben dient dem Einbau eines Wildschutzzaunes“, erklärt Lars Kähler, Leiter der Autobahnmeisterei Gramzow, auf Nordkurier-Nachfrage. Der Bau des Zaunes war ohnehin vorgesehen, wegen der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinpest (ASP) in Polen werde die Maßnahme vorgezogen und beschleunigt durchgeführt. Nach dem Ausbruch der ASP in einem Zuchtbetrieb in Westpolen mussten Anfang der Woche rund 24.000 Hausschweine getötet werden. 

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Auch Bäume wurden gefällt – und Stacheldraht verlegt

Kähler zufolge wird der Zaun 25 Zentimeter in die Erde eingelassen. Darunter werde noch Stacheldraht verlegt, der Wildscheine vom Buddeln abhalten soll. Mit dem rund 20 Kilometer langen Zaun schließe man die noch vorhandene Lücke. Die Kosten für die Errichtung trägt der Bund. Für notwendige Holzungen entlang der A 11 habe die Autobahnmeisterei eine Ausnahmegenehmigung. Anlieger wie Landwirte seien informiert.

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