Laut Staatsanwaltschaft hatten damals Vorermittlungen zu dem Verdacht geführt, dass die Beschuldigten den Staatsapparat e
Laut Staatsanwaltschaft hatten damals Vorermittlungen zu dem Verdacht geführt, dass die Beschuldigten den Staatsapparat erschüttern wollten und dabei auch Anschläge auf Polizisten nicht auszuschließen seien. Christopher Nieman
Staatsanwaltschaft

Weiter Ermittlungen gegen Terror-Verdächtige aus Vorpommern

Bei Löcknitz war es im Oktober 2020 zu einer großangelegten Durchsuchung wegen der beiden Männer gekommen. Gegen einen weiteren Terrorverdächtigen sind die Ermittlungen abgeschlossen.
dpa
Löcknitz

Die Ermittlungen gegen zwei Männer aus Vorpommern wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Rostock weiter. Im Oktober 2020 hatte es in der Region Löcknitz eine großangelegte Durchsuchung gegeben.

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Nach Angaben der für Extremismusbekämpfung zuständigen Staatsanwaltschaft hatten damals Vorermittlungen zu dem Verdacht geführt, dass die Beschuldigten den Staatsapparat erschüttern wollten und dabei auch Anschläge auf Polizisten nicht auszuschließen seien.

Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Laut LKA wurden Speichermedien der zum Zeitpunkt der Durchsuchung 52 und 44 Jahre alten Männer sichergestellt sowie auch „Gegenstände”, die darauf untersucht werden, ob sie unter das Waffengesetz fallen.

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Die Ermittlungen gegen einen Soldaten aus Neubrandenburg wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat bleiben dagegen ohne strafrechtliche Folgen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock am Freitag sagte, sind die Untersuchungen gegen den Mann inzwischen eingestellt worden. Etwa 70 Beamte hatten im September 2020 das abseits gelegene Grundstück des damals 40-jährigen Mannes bei Neubrandenburg durchsucht und unter anderem Speichermedien mitgenommen.

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Die Auswertung habe ergeben, dass sich der Anfangsverdacht gegen den Mann nicht erhärten ließ, sagte der Sprecher. Weitere Fälle dieser Art gebe es in MV nicht. Anlass war damals eine verdächtige Äußerungen des Mannes gewesen. Zudem hatte es Ermittlungen des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) gegeben. Ganz ohne Folgen blieb die Durchsuchung für den Mann aber nicht. Wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz sei gegen den Soldaten, der auch im Sicherheitsbereich tätig war, ein Strafbefehl verhängt worden.

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