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Wer hat Asbest in der Kiesgrube entsorgt?

Auf eine schnelle und für ihn ganz billige Tour, aber zu Lasten der Umwelt, hat ein Unbekannter in der Kiesgrube bei Bergholz Asbest entsorgt. Die Krugsdorfer Baustoff GmbH zeigte den Fall an und hofft auf Hinweise zu den Tätern.

Die Polizei nahm den Fall der illegalen Abfallentsorgung in Bergholz auf. Unbekannte haben dort Asbest in der Kiesgrube entsorgt.
Rainer Marten Die Polizei nahm den Fall der illegalen Abfallentsorgung in Bergholz auf. Unbekannte haben dort Asbest in der Kiesgrube entsorgt.

Vor der Bergholzer Kiesgrube haben Unbekannte glatte und Wellasbestplatten abgekippt. Weil die Platten zum Teil auseinander gebrochen sind, handelt es sich nicht nur um illegale Abfallbeseitigung, sondern auch um einen Fall der Bodenverunreinigung.

Besitzer der Kiesgrube ist die Krugsdorfer Baustoff GmbH. Als deren Geschäftsführer Manfred Arndt jetzt den Asbestberg entdeckte, informierte er sowohl die Abfallbehörde des Landkreises als auch die Polizei. Beide Behörden gehen davon aus, dass vor der Kiesgrube nicht nur Asbest entsorgt, sondern auch der Boden verunreinigt wurde, weil die Platten auseinandergebrochen sind. Es liege damit eine höher zu bewertende Straftat vor. 

Kosten gehen in die Tausende Euro

Laut Arndt wendet die Krugsdorfer Baustoff GmbH jährlich bis zu 4000 Euro auf, um den illegalen Müll  aus den Kieslagerstätten zu entsorgen. „Wie im Bergholzer Fall zeigen wir jeden Fall der illegalen Müllentsorgung an.“

Diese Verfahrensweise hält auch Maik Fürst, Mitarbeiter im Sachbereich Abfall der Kreisverwaltung Vorpommern-Greifswald für richtig, um die Müllsünder zu bestrafen. Wer Hinweise zu der  illegalen Asbestentsorgung in Bergholz hat, der wird geben, sich mit der Kreisverwaltung in Verbindung zu setzen: Telefon 03834 87603270