Erneut hat eine falsche Tochter einen vierstelligen Geldbetrag ergaunert.
Erneut hat eine falsche Tochter einen vierstelligen Geldbetrag ergaunert. AFP
Betrugsmasche

WhatsApp-Betrüger erneut in Vorpommern aktiv

Schon wieder gab sich jemand als Tochter aus, schon wieder überwies das Opfer Geld auf ein fremdes Konto. Die Polizei warnt erneut vor dieser Masche.
Pasewalk

Wieder waren WhatsApp-Betrüger in Vorpommern aktiv und zumindest kurzzeitig erfolgreich. Eine 51-Jährige aus Viereck erhielt am Montagvormittag eine Kurznachricht von ihrer angeblichen Tochter.

Opfer hatte Glück im Unglück

Wie Polizeisprecher Andrej Krosse am Dienstag sagte, kam genau dieselbe Masche zum Einsatz, die zurzeit fast täglich verwendet wird. Die vermeintliche Tochter meldete sich mit einer unbekannten Handynummer, schrieb, sie habe eine neue Telefonnummer, könne mit dem neuen Handy noch keine Überweisungen tätigen und bat ihr Opfer, das für sie zu erledigen.

Die Frau überwies mehr als 1000 Euro auf ein Konto, das ihr ebenfalls per WhatsApp mitgeteilt wurde. Als sie später mit ihrer echten Tochter sprach, flog der Schwindel auf. Die Viereckerin nahm umgehend Kontakt zu ihrer Bank auf und veranlasste eine Rücküberweisung. „Glück im Unglück”, kommentierte Andrej Krosse.

Sofort Rücküberweisung veranlassen

Die Polizei warnt erneut vor Whatsapp-Betrügern in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Die Zahl der Fälle ist in diesem Jahr enorm gestiegen. Wer auf die Betrüger hereinfällt und das Missgeschick schnell bemerkt, der solle genau so handeln, wie es die Frau in Viereck tat: „Seine Bank unbedingt eindringlich auffordern, sofort eine Rücküberweisung zu veranlassen. Zusätzlich sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden und diese Anzeige der Bank mitgeteilt werden. Eile ist geboten, da das Zeitfenster für Rückholungen von Überweisungen nur kurz ist“, erklärte Claudia Tupeit vom Polizeipäsidium Neubrandenburg.

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