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Wilde Verfolgungsjagd auf der Autobahn

Ein Unbekannter lieferte sich am Dienstag auf der Autobahn eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Flucht endete dramatisch.

Es gelang der Polizei nicht, den flüchtigen Autodieb zu stellen.
Jan Woitas Es gelang der Polizei nicht, den flüchtigen Autodieb zu stellen.

Mit einem im Raum München gestohlenen Wagen war ein Unbekannter am Dienstagabend auf der Bundesautobahn 11 unterwegs. Als die Brandenburger Landespolizei den Autodieb stellen wollte, gab der flüchtige Autodieb Gas.

Es entwickelte sich eine wilde Verfolgungsjagd über die Autobahn in Richtung Polen. Um den Unbekannten zu stellen, ließ die Bundespolizei die deutsch-polnische Grenze sperren. Dies schien der Flüchtige bemerkt zu haben, woraufhin er die Autobahn kurz vor dem Grenzübergang Pomellen an einer nicht-öffentlichen Ausfahrt verließ.

Auch ein Eisentor, das die Durchfahrt versperrte, konnte den Unbekannten nicht stoppen. Mit hoher Geschwindigkeit durchbrach er das Tor und verursachte so mit dem geklauten Wagen einen Unfall. Dann flüchtete er zu Fuß in Richtung Grenze.

Die anschließende Fahndung der Polizei, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg.

Durch den Unfall wurde neben dem gestohlenen Auto auch ein Streifenwagen der Bundespolizei beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 23.000 Euro.