Geschicklichkeit war gefragt beim Rennen in Zinkbadewannen in Wismar. Zwölf Mutige gingen an den Start. Gewonnen hatte ei
Geschicklichkeit war gefragt beim Rennen in Zinkbadewannen in Wismar. Zwölf Mutige gingen an den Start. Gewonnen hatte eigentlich jeder eim Zinkadewannen-Rennen. Mathias Lindner
Generationenfest

Wismarer Weiher wird zur Regatta-Strecke für Badewannen

In Wismar bei Strasburg wurde zu Pfingsten zu einem Generationenfest eingeladen. Das Miteinander stand im Vordergrund – und ein Badewannen-Rennen.
Wismar

Das Konzept der Organisatoren des Wismarer Generationsfestes am Pfingst-Sonntag ist voll aufgegangen. Miteinander kostbare Zeit verbringen lautete das Motto, so Virginie Werner, bei der die Fäden der Vorbereitung und Durchführung zusammenliefe. Ob der Opa mit seinem Enkel im Boot oder die Tante mit der Nichte beim Gummistiefelweitwurf, die gemeinsamen zu meisternden Aktionen wurde sehr gut von den Besuchern angenommen.

Viel Spiel und Spaß

Jung und Alt amüsierten sich beim Stationsbetrieb, auf der Hüpfburg, der Kinderrutsche, in welcher man in Kisten herunter düste, beim Ponyreiten, beim Basteln oder Gipsfiguren anmalen. Auch Rundfahrten mit der Bandelower Feuerwehr gehörten zu dem bunten Treiben auf dem Fest. Für das leibliche Wohl war mit Bratwurst vom Grill, Burgern und Pommes von Ramonas Imbiss sowie 21 Kuchen, welche die Frauen aus dem Dorf fleißig gebacken hatten, und leckeren Waffeln gesorgt. Die besten Kinder wurden pro Station in drei verschiedenen Altersgruppen mit einem Pokal belohnt. Wer am Stationsbetrieb teilnahm, erhielt ein leckeres Softeis gratis und landete im Lostopf für die abschließende große Tombola. Jedes Kind ging zudem mit einer Medaille glücklich nach Hause.

Der Höhepunkt am Nachmittag war für die Erwachsenen das Zinkbadewannenrennen, zu dem sich zwölf mutige Teilnehmer einfanden. Die vier Frauen und acht Männer wagten sich in die Zinkbadewannen aus DDR-Zeiten. Zu zweit traten sie auf Zeit gegeneinander an. Jeder gab sein bestes, denn neben Muskelkraft war auch Ruhe und Technik gefragt. Wer zu ungestüm loslegte, konnte schnell baden gehen, was zum Leidwesen der Zuschauer leider nicht geschah. Der Heimatverein Wismar-Hansfelde sowie der Ortsbeirat bedankten sich bei allen Sponsoren und fleißigen Helfern, denn ohne diese wäre dieses Fest gar nicht möglich gewesen. Eine Fortsetzung des Festes im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall geben, so die Organisatoren.

Mehr lesen: ▶ Wo der Elefant in der Badewanne badet (mit Video)

zur Homepage