Polizei

Zigarettenschmuggel im Linienbus aus Polen

Durch eine Polizeikontrolle eines Linienbusses aus Polen flog am Sonntag ein Zigarettenschmuggel auf. Der Bus war auf der A11 in Richtung Berlin unterwegs. Auch ein Spürhund kam zum Einsatz.
Rainer Marten Rainer Marten
In vier Koffern versuchte ein 23-Jähriger 280 Stangen Zigaretten der Marken WEST und WEST Light, sie alle ohne Steuerbanderolen, in einem Linienbus nach Deutschland einzuschmuggeln. Foto: Manina Puck
In vier Koffern versuchte ein 23-Jähriger 280 Stangen Zigaretten der Marken 'West' und 'West Light' in einem Linienbus nach Deutschland einzuschmuggeln. Manina Puck
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Pasewalk.

Auf der A 11 flog am Sonntagmittag eine größerer Zigarettenschmuggel auf. Gegen 12.30 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk auf der Autobahn einen zuvor aus Polen eingereisten Linienbus mit Fahrtziel Berlin.

Bei der Überprüfung einzelner Gepäckstücke der im Bus befindlichen Reisenden fanden die Bundespolizisten in einem der Koffer eine große Menge Zigaretten ohne Steuerbanderole. Beamte vom Zoll wurden hinzugezogen – diese setzten einen Tabak-Spürhund ein. Der Hund lokalisierte weitere Zigaretten im Laderaum des Busses.

280 Zigaretten-Stangen in vier Koffern

Insgesamt befanden sich in vier Koffern 280 Stangen Zigaretten der Marken 'West' und 'West Light', jeweils ohne Steuerbanderolen. Die Zigaretten konnten einem polnischen Businsassen zugeordnet werden. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Abgabenordnung ermittelt.

Es entstand ein Steuerschaden von 2800 Euro. Die Zigaretten wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch den Zoll.

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