BÄCKEREI-KETTE

Zwei Investoren zeigen Interesse an insolventem „Lila Bäcker“

Für die insolvente Bäckereikette „Lila Bäcker“ soll es zwei mögliche Investoren geben. Mit den Interessenten soll nun verhandelt werden.
dpa
Für die insolvente Bäckerei-Kette „Unser Heimatbäcker” haben sich zwei potenzielle Investoren interessiert.
Für die insolvente Bäckerei-Kette „Unser Heimatbäcker” haben sich zwei potenzielle Investoren interessiert. ZVG
Pasewalk.

Zwei Investoren buhlen derzeit um die Bäckerei-Kette „Lila Bäcker“. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll mit den Interessenten bis Ende April über eine mögliche Übernahme verhandelt werden. Das habe die Unternehmensführung ihren Mitarbeitern mitgeteilt.

Nach drei Monaten Insolvenzausfallgeld über Arbeitsagenturen bekämen die rund 2700 Beschäftigten der Kette ab April Löhne und Gehälter wieder vom Unternehmen. Das Insolvenzverfahren soll wie geplant am 1. April beginnen. Die nötigen Gutachten würden dem zuständigen Amtsgericht vorgelegt.

Umsatz lag 2018 bei 129 Millionen Euro

Die Backkette mit mehreren Produktionsstätten und 400 Läden vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg hatte im Januar eine „Gruppeninsolvenz in Eigenverwaltung“ angemeldet. Dabei wurde Geschäftsführer Stefan Blaschak ein Insolvenzanwalt an die Seite gestellt.

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten forderte, den Beschäftigten möglichst schnell Gewissheit zu geben. „Die Menschen leben seit Dezember in Unklarheit“, sagte Jörg Dahms als NGG-Geschäftsführer.

Aus dem Konzept gehe hervor, dass auch Ladenstandorte zur Disposition stehen. Der Umsatz der Gruppe, die auch als „Unser Heimatbäcker“ firmiert, lag nach eigenen Angaben 2016 bei 142 Millionen Euro, 2017 bei 138 Millionen und 2018 bei 129 Millionen Euro.

 

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