POLIZEI

Zwischenfall auf Löcknitzer Friedhof am Volkstrauertag

Am Volkstrauertrag versammelten sich 17 Personen, die laut Polizei der rechten Szene zuzuordnen sind, auf dem Friedhof in Löcknitz. Sie zogen dann mit schwarzen Fahnen zum Kriegsdenkmal am See.
Ob die Neonazis, die in Löcknitz am Volkstrauertag einen Kranz niederlegten, gegen das Versammlungsverbot verstieße
Ob die Neonazis, die in Löcknitz am Volkstrauertag einen Kranz niederlegten, gegen das Versammlungsverbot verstießen, prüft die Polizei gerade.
Löcknitz.

Eine Gruppe auf dem Löcknitzer Friedhof hat am Volkstrauertag für Unruhe gesorgt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war eine Streife auf die 17 Personen, die ausnahmslos schwarz gekleidet waren und 15 schwarze Fahnen mit sich führten, am Sonntag gegen 14.30 Uhr aufmerksam geworden. Die Personen seien der rechten Szene zuzuordnen, hieß es weiter. Die Gruppe begab sich zu Fuß vom Friedhof in Richtung See, um am dortigen Kriegsdenkmal einen Kranz niederzulegen.

Kräfte des Staatsschutzes, der Bundes- und der Landespolizei nahmen die Personalien der Neonazis auf und identifizierten einen Verantwortlichen. Einen Namen nannte die Polizei nicht. Jetzt prüft die Polizei einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Löcknitz

Kommende Events in Löcknitz

zur Homepage

Kommentare (1)

also ist es verboten ausnahmslos schwarz gekleidet zu sein? und schwarze fahnen sind auch verboten? und treffen sich mehr wie zwei in "ausnahmslos schwarzer kleidung" dann verstößt dies gegen das versammlungsverbot? interessante denkweise der polizei. ich dachte diese beamten unterliegen einer fundierten rechtsausbildung aber hier hat es wohl nur für einen crashkurs gereicht.
PS: der NK berichtete auch über strasburg. dort liefen zur gleichen zeit mehrere schützenbrüder in uniform über den dortigen friedhof. aus meiner sicht dann auch ein verstoß gegen das versammlungsverbot. oder ist die farbe der kleidung einzig und allein ausschlaggebend?