Verantwortungsvolle Posten

AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitz nominiert

Sie sind weiten Teilen der Öffentlichkeit unbekannt: Jörg Kröger (60) und Bernhard Wildt (49). Das wird sich wohl bald ändern.
Uwe Reißenweber Uwe Reißenweber
Bernhard Wildt und Jörg Kröger sollen den Vorsitz von zwei der mächtigsten Landtagsausschüsse übernehmen: dem Finanz- und Innenausschuss.
Bernhard Wildt und Jörg Kröger sollen den Vorsitz von zwei der mächtigsten Landtagsausschüsse übernehmen: dem Finanz- und Innenausschuss. Markus Scholz
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Schwerin.

Zwei weitgehend unbekannte AfD-Abgeordnete sollen den Vorsitz von zwei der mächtigsten Landtagsausschüsse übernehmen: Die Fraktion nominierte am Dienstag Jörg Kröger für den Innen- und Bernhard Wildt für den Finanzausschuss, sagte Fraktionschef Leif-Erik Holm dem Nordkurier. Das Parlament wählt am nächsten Dienstag die Ausschussvorsitzenden. Traditionell stehen der zweitstärksten Kraft im Landtag der Vorsitz von Finanz- und Innenausschuss zu.

Kröger ist 60 Jahre alt und von Beruf Diplomingenieur und Projektmanager. Der IT-Fachmann wohnt in Strohkirchen im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Seit der Wende bis 1997 saß er dort für die örtliche Wählergemeinschaft in der Gemeindevertretung. Kröger ist seit fast 40 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Seine politische Zielsetzung laut AfD-Homepage: Stärkung der Kommunen für mehr Eigenverantwortung und mehr Selbstbestimmung.

Wildt ist 49 Jahre alt, Diplomökonom und Unternehmer. Er wohnt in Gager auf Rügen, ist seit 2013 AfD-Mitglied. Der Politiker ist seit über 24 Jahren verheiratet und hat fünf Söhne. Seine Ziele: Das Land dürfe sich nicht länger mit einer wirtschaftlichen Monokultur in der Tourismusbranche zufriedengeben. Es braucht ein breites Angebot an gut bezahlten Arbeitsplätzen.

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