Ralph Brinkhaus (CDU) (l-r), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern und Vorsitzender der CSU, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), Rolf Mützenich, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, und Norbert Walter-Borjans, Bundesvorsitzender der SPD, bei der Pressekonferenz zum Corona-Konjunkturpaket im Bundeskanzleramt.
Ralph Brinkhaus (CDU) (l-r), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern und Vorsitzender der CSU, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), Rolf Mützenich, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, und Norbert Walter-Borjans, Bundesvorsitzender der SPD, bei der Pressekonferenz zum Corona-Konjunkturpaket im Bundeskanzleramt. AFP
Die Bundesregierung plant ein Mutli-Milliardenpaket, um die Konjunktur anzukurbeln.
Die Bundesregierung plant ein Mutli-Milliardenpaket, um die Konjunktur anzukurbeln. Wolfgang Kumm
Hintergrund

Alle Punkte des Konjunkturpakets im Überblick

Mit einem beispiellosen Konjunkturpaket will die Bundesregierung Deutschland aus der Corona-Krise führen. Die Beschlüsse im Überblick.
dpa
Berlin

Hinweis: Einen regulären Artikel mit weiteren Erläuterungen zu der Einigung gibt es hier.

  • Familien erhalten pro Kind einmalig 300 Euro. Der Bonus muss versteuert werden, er wird aber nicht auf die Grundsicherung – wie etwa Hartz IV – angerechnet. (Mehr lesen: Diese Eltern bekommen den Corona – Kinderbonus)
  • Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember wird der Mehrwertsteuersatz von 19 auf 16 Prozent und der ermäßigte Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bis 2021 bei maximal 40 Prozent gedeckelt.
  • Der Kauf von klimafreundlicheren Lastwagen, Flugzeugen und Schiffen soll gefördert werden.
  • Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge werden verdoppelt.
  • Höhere Steuern für Autos mit hohen Abgaswerten.
  • Kommunen erhalten Kompensationen für wegbrechende Steuereinnahmen.
  • Für Mittelständler und Soloselbstständige wird ein 25 Milliarden Euro schweres Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt.
  • Unternehmen und Bürger sollen bei Energiepreisen entlastet werden.
  • Unternehmen in Schieflage erhalten steuerliche Entlastungen.
  • Milliarden-Hilfen für die Bahn: Neben der Aufstockung des Eigenkapitals sollen weitere fünf Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.
  • Hilfen von 2,5 Milliarden Euro für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geplant.
  • Anstehende Investitionen in die Infrastruktur werden vorgezogen.
  • Mehr Geld für Forschung und Modernisierung bei Digitalisierung, Kommunikation, Hightech sowie Klima- und Energiewende.
  • Verstärkte Eigenproduktion für wichtige Medizinartikel, Aufbau einer nationalen Notfallreserve für künftige Pandemien.
  • Milliardeninvestitionen in Krankenhäuser.
  • Unternehmen erhalten Prämien für Ausbildungsplätze.
  • Insolvenzverfahren sollen auf drei Jahre verkürzt werden.
  • Für Kunst und Kultur soll es ein eine Milliarde Euro umfassendes Hilfsprogramm geben.
  • Der Bund fördert den Ausbau von Kindergärten, Kitas und Krippen.
  • Das Investitionsprogramm für den Ausbau von Ganztagsschulen und Ganztagesbetreuung wird beschleunigt.
  • 700 Millionen für Deutschlands Wäldern und die Holzwirtschaft helfen. Geld für Aufforstung, Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern.

Mehr lesen: Der Corona–Kinderbonus wird vermutlich in drei Raten ausgezahlt. Besserverdiener werden aber nicht davon profitieren.

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 4. Juni, aktualisiert.

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