Ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich heute den Fragen des Journalisten Alexander Osang am Berliner Ensemble. Ih
Ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich heute den Fragen des Journalisten Alexander Osang am Berliner Ensemble. Ihr erster öffentlicher Auftritt wird mit viel Spannung erwartet. Hendrik Schmidt/ dpa/ Archiv
Livestream

Angela Merkels erstes öffentliches Interview hier sehen

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich den Fragen des Journalisten Alexander Osang am Berliner Ensemble. Hier gibt es das Interview im Livestream.
Berlin

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in den ersten Wochen ihres Amts-Auscheiden nahe Templin in der Uckermark, nähe ihres Wohnorts, oder bei langen Spaziergängen an der Ostsee entspannt. Trotz ihres Ausscheidens als Bundeskanzlerin, steht sie noch weiterhin stark im Zentrum des öffentlichen Interesses, wie sie selbst bei ihrem Italien-Urlaub merkte.

Dennoch hält sie sich mit „neumalklugen Kommentaren” an die neue Bundesregierung zurück und erteilt nur auf Anfrage intern einen Rat.

Erstes öffentliches Interview mit Merkel und Osang am Berliner Ensemble

Angela Merkels erstes öffentliches Auftreten, nach ihrem „großen Zapfenstreich” im Dezember 2021, wird heute mit sehr viel Spannung erwartet. 

Hier beginnt ab 20 Uhr der Live-Stream zum öffentlichen Auftritt:

Bislang hat die ehemalige Bundeskanzlerin sich nicht zum russischen Angriff auf die Ukraine geäußert, oder journalistische Anfragen entgegengenommen.

Der Auftritt am Berliner Ensemble gehört zu Merkels Plan, einen sanften Wiedereinstieg in die Öffentlichkeit. Hintergrund des Gesprächs ist ein 2021 im Aufbau Verlag erschienenes Buch mit dem Titel „Was also ist mein Land?”. Darin sind drei Reden Merkels abgedruckt: Ihre Ansprache zum Tag der Deutschen Einheit 2021, die Rede vor der israelischen Knesset 2008 und Äußerungen zu ihrer Entscheidung von 2015, in der damaligen Flüchtlingssituation die deutschen Grenzen offen zu halten.

Beteiligungen Merkels an dem Buch gehen auf Wunsch der aus Ostdeutschland stammenden Altkanzlerin an die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Merkel hatte dann im zeitlichen Zusammenhang mit dem Erscheinen des Buches die Idee für das Theatergespräch mit einem Journalisten.

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