Die Schere zwischen Arm und Reich spaltet Deutschland immer tiefer.
Die Schere zwischen Arm und Reich spaltet Deutschland immer tiefer. Collage: NK
Armut, Rente, Vermögen

Armes, reiches Deutschland – Die große Nordkurier Serie

Niedrige Löhne, Armutsrenten und eine ungerechte Vermögensverteilung: Wie sieht es aus in Deutschland? Was will die Politik tun? Und wie soll es zukünftig weitergehen? In einer aufwendig recherchierten Serie geht der Nordkurier diesen Fragen nach.
Neubrandenburg

Die ersten Hälfte der Serie können Sie jetzt auch online lesen. Weitere vier Teile folgen jeweils bis Mitte Juni an den Wochenenden.

„Davon kann doch keiner leben”

Die Arbeitslosigkeit sank über Jahre, die Bruttolöhne steigen, eines der höchsten Durchschnittseinkommen in ganz Europa: Glaubt man den offiziellen Zahlen, dann sieht es gar nicht so schlecht aus in Deutschland. Doch irgendwas stimmt da nicht. Denn die Werte verdecken, dass einem Großteil der Erwerbstätigen, vor allem im Osten, die Altersarmut droht.

Pandemie der Altersarmut

Die gesetzliche Rente reicht für viele Menschen schon heute nicht zum Leben. Und in den kommenden Jahren wird sich diese Situation gravierend verschlechtern. In Ostdeutschland ist die Situation besonders dramatisch. Immer mehr älteren Menschen droht ein Leben in Armut. Mehr lesen Sie hier.

Armes Volk im reichen Land

In der Bundesrepublik erzählt man sich gerne das Märchen vom reichen Deutschland. Es ist Teil unserer nationalen Identität geworden, immer vorne mit dabei zu sein. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die Vermögensind gering, der Mittelstand schrumpft, die materielle Ungleichheit wächst. Mehr lesen Sie hier.

Rezepte verzweifelt gesucht

Löhne, Renten, Vermögen: Die Zahlen sind verheerend, und der Blick in die Zukunft zeigt, dass wir uns wirtschaftlich auf harte Zeiten gefasst machen müssen – vor allem in Ostdeutschland. Das schürt Wut in der Bevölkerung. Welche Konzepte hat die Politik in der Tasche, um eine gesellschaftliche Katastrophe abzuwenden? Mehr lesen Sie hier.

Vorfreude auf den Börsen-Crash?

Seit vielen Jahren teilt der Börsenexperte Lars Erichsen sein Wissen rund um die Geldanlage. Hunderttausende Anhänger verfolgen seine Videos und Podcasts in den sozialen Medien. Im Gespräch mit dem Nordkurier verrät Erichsen, warum Anleger ihr Geld lieber nicht auf dem Sparbuch lassen sollten – und was sie stattdessen damit machen können. Mehr lesen Sie hier.

„Für mich ist jeder Tag ein Zahltag”

Der Brandenburger Nils Gajowiy hat schon früh erkannt, dass er es mit einem Monatsgehalt und fallenden Zinsen nicht zu Reichtum bringen wird. Also hat er eine Strategie entwickelt: Gezielte Aktienkäufe, die ihm Dividenden-Einnahmen bringen – und zwar täglich. Dem Nordkurier berichtet der ehemals überzeugte Sozialist, wie er sich mit einfachen Mitteln auf den Weg zur ersten Million machte. Mehr lesen Sie hier.

Steht das Ende des Kapitalismus bevor?

Altersarmut, Klimakrise und eine wachsende Ungleichheit: In Anbetracht der Entwicklungen steigt das Unbehagen, das viele Bürger mit Blick auf das Wirtschaftssystem empfinden, in dem sie leben. Hat der Kapitalismus seine besten Tage bereits hinter sich? Und was kommt danach? Bei näherem Hinsehen wird klar: Eine Revolution der ganz neuen Art steht bereits in den Startlöchern. Mehr lesen Sie hier.

Von Neidern und Angsthasen

Was folgt aus alledem? Dass neben grundlegenden politischen Veränderungen auch ein Umdenken stattfinden muss, und zwar auf gesellschaftlicher und auf ganz persönlicher Ebene. Statt einer von Sicherheitsdenken und Eliten-Skepsis geprägten Untergangsstimmung braucht Deutschland eine Kultur der Exzellenz, Kreativität, Weiterentwicklung und Abenteuerlust, in der Scheitern nicht als Niederlage, sondern als schöpferischer Prozess wahrgenommen wird. Mehr lesen Sie hier.

zur Homepage