Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält die Stör-Aktionen der Klimagruppe „Letzte Generation” für hoch
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält die Stör-Aktionen der Klimagruppe „Letzte Generation” für hochgefährlich. Er sehe kaum Akzeptanz für die Protestformen, sagte er beim Landesparteitag der SPD Brandenburg im Messezentrum Cottbus. Annette Riedl
Hochgefährlich

Bundeskanzler Scholz schimpft über Aktionen der „Letzten Generation“

Nach der Flughafen-Stilllegung kritisiert Bundeskanzler Scholz die Klima-Störer der „Letzten Generation” scharf. Er spricht den Protestaktionen die Akzeptanz ab.
Cottbus

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kann die Protestaktion von Mitgliedern der Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" am Flughafen BER „nicht nachvollziehen.“ Es sei aus seiner Sicht nicht nur nicht nur „nicht verständlich“, sondern „auch hochgefährlich“, sagte Scholz am Samstag auf dem Landesparteitag der SPD in Cottbus.

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„Ich habe auch nicht verstanden, was es mit Klimaschutz zu tun hat, wenn man Kunstwerke beschmiert.“ Insofern sollten sich die Beteiligten andere Aktivitäten überlegen, als solche, die von fast niemandem in Deutschland akzeptiert worden, so Kanzler Scholz.

Mehr dazu: Klima-Störer legen Flugbetrieb am BER fast zwei Stunden lahm

Scholz spricht über Ölimporte

Zum PCK in Schwedt sagte Scholz, man habe ins Auge gefasst, dass es zum Jahreswechsel möglich sein könnte, dass kein Öl mehr aus Russland fließe. Man sei damit beschäftigt, die technischen Voraussetzungen für Ölimporte über den Hafen Rostock und aus Polen zu schaffen. „Alle können sich darauf verlassen: In einer so schwierigen Zeit wird auch ein ganz konkreter Unternehmensstandort von der Bundesrepublik Deutschland so organisiert, dass er seine Zukunft selber sichern kann.“

Kommentare zu Aktionen der Klima-Kleber:

Contra: Wo hört Klimaprotest auf, wo fängt Klimaterror an?
Pro: Sind die Protestaktionen der„Letzten Generation“ nicht doch richtig?

Mehr lesen: PCK-Raffinerie bekommt erstmals Rohöl über polnischen Hafen Danzig

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Kommentare (1)

Nach ihm die Sinnflut. Wenn es ernst wird ist er längst tot.