Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vi
Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Swen Pförtner
Coronavirus

▶ Bundesregierung will Schließung von Läden – Supermärkte aber offen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schlägt die Regierung den Ländern die Schließung von Geschäften vor. Restaurants sollen früher schließen, Spielplätze gesperrt werden.
dpa
Berlin

Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach allerdings offen bleiben, wie die dpa am Montag nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses zur Coronakrise aus Regierungskreisen erfuhr. Zuerst hatte die „Bild”-Zeitung darüber berichtet.

Aus den Regierungskreisen hieß es, natürlich würden auch Supermärkte geöffnet bleiben. Es handele sich gerade nicht um einen sogenannten „Shutdown”, bei dem alle Läden geschlossen würden.

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Nach Informationen der „Bild”-Zeitung hat der Kabinettsausschuss den Bundesländern eine neue Liste mit Empfehlungen zukommen lassen, die die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich auf ein Minimum reduzieren sollen. Demnach sollen weiterhin Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und der Großhandel geöffnet bleiben.

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Restaurants in Deutschland sollen derweil demnächst spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervor, der der dpa vorliegt. Zudem sollen neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios auch Spielplätze für den Publikumsverkehr gesperrt werden.

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