SCHNELLTESTS AB APRIL

Das sind die Details des neuen Lockdown-Entwurfs

Am Mittwoch besprechen Bund und Länder weitere Schritte in der Corona-Krise. Nun werden Lockerungen in Aussicht gestellt. Zu Ostern sollen Verwandtenbesuche möglich sein.
Der Entwurf von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der Länder Berlin und Bayern sowie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sieht ein
Der Entwurf von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der Länder Berlin und Bayern sowie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sieht einen Lockdown bis zum 28. März 2021 vor. Sean Gallup
Berlin ·

Seit Monaten befindet sich Deutschland im Lockdown. Geht es nach einer Vorlage für die Konferenz von Bund und Ländern am Mittwoch, wird sich dieser Zustand im Wesentlichen auch nicht so schnell ändern. Einige Lockerungen könnten dennoch erfolgen. Die sogenannte Vierergruppe strebt aus Furcht vor Mutationen des Coronavirus eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März und zugleich einen Vierstufenplan für Lockerungen an. In der Vierergruppe sind das Kanzleramt, die Länder Berlin und Bayern sowie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) vertreten.

Lesen Sie auch: Schwesig warnt vor „kopflosem Öffnen” in MV

Private Treffen sollen künftig für zwei Haushalte möglich sein, aber maximal fünf Personen nicht überschreiten, heißt es. Kinder bis 14 Jahre werden dabei jeweils nicht mitgezählt. In Regionen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 35 oder unter 50 Neuinfektionen pro Woche soll die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften erweitert werden „auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen”. Die Zahlen stehen jeweils in eckigen Klammern. Das bedeutet, dass in diesem Punkt noch Klärungsbedarf besteht. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, das Papier verändere sich ständig, heißt es. Klarheit gibt es letztlich erst nach dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch.

Bis zu zwei Schnelltests pro Woche für Bürger

Vizekanzler Olaf Scholz regte bereits an, dass Öffnungen auch ab einer Inzidenz über 50 erwogen werden sollten, sofern Impfungen und ausreichend Schnelltests sichergestellt werden könnten. Die Teststrategie in Deutschland soll dem Papier zufolge ab Anfang April mit Schnelltests ergänzt werden. „Für einen sicheren Schulbetrieb und eine sichere Kinderbetreuung stellen die Länder im Rahmen von Testkonzepten sicher, dass das Personal in Schulenund Kinderbetreuung sowie alle Schülerinnen und Schüler pro Präsenzwoche das Angebot von mindestens [ein/zwei] kostenlosen Schnelltests einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis erhalten”, heißt es. Selbiges soll demnach für Unternehmen gelten.

Mehr lesen: So funktionieren die Corona-Selbsttests für Laien

Weiter heißt es: „Allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern wird [einmal/bis zu zwei Mal] pro Woche ein kostenloser Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis in einem von der jeweiligen Kommune betriebenen Testzentrum, bei von der jeweiligen Kommune beauftragten Dritten oder beiniedergelassenen Ärzten ermöglicht. Die Kosten übernimmt der Bund.”

Lockerungen über Ostern

Lockerungen soll es dem Entwurf zufolge über Ostern geben: „Das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland während der Weihnachtstage hat eindrucksvoll gezeigt, wie Familienzusammenkünfte sicher gestaltet werden können.” Demnach sollen die Länder über die Osterfeiertage Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Kinder bis 14 Jahren zählen hierbei erneut nicht mit.

Lesen Sie auch: Elternrat will Corona-Regeln für Schüler kritisieren und darf nicht reden

Weiterhin könnte es stufenweise Öffnungen geben: als nächstes – überall und wo noch nicht geschehen – etwa Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. Einen dritten Öffnungsschritt könnte es geben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Bundesland oder reiner Region stabil unter 35 liegt. Dann könnten der Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten geöffnet werden und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen bis zu zehn Personen im Außenbereich erlaubt werden.

Homeoffice soll bestehen bleiben

Eine Zwischenstufe könnte bei noch etwas höheren Inzidenzen möglich sein, etwa mit „Click and meet”-Angeboten im Einzelhandel, „wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung im Geschäft zugelassen werden kann.”

Mehr lesen: Astrazeneca in MV schwach nachgefragt - Erste Lehrer werden geimpft

Der vierte Schritt sei möglich, wenn sich die Inzidenz nach dem dritten Schritt 14 Tage lang nicht verschlechtert habe. Die Öffnung der Außengastronomie, von Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos sowie kontaktfreier Sport im Innenbereich seien dann möglich, heißt es in dem Papier.

Am Arbeitsplatz sollen Kontakte weitgehend verhindert werden. Bis zum 30 April 2021 sollen Arbeitgeber daher weiterhin das Arbeiten im Homeoffice anbieten. Zudem werden die Länder aufgefordert, zur Kontaktverfolgung Apps bereitzustellen.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Berlin

zur Homepage

Kommentare (12)

sind eindeutig Kindesmißhandlungen und verstoßen gegen den Nürnberger Kodex.
Das hat es noch nie gegeben, daß Kindern Masken längerfristig zugemutet werden.
Und natürlich sind schon Kinder kollabiert und selbstverständlich atmen die Kinder CO2 zurück.
Und selbstverständlich atmen sie alles, was an der Maske innen hängen bleibt, wie Bakterien usw. und auch Stoffpartikel wieder ein, die sich in der Lunge festsetzen können und somit zu Entzündungen führen.
Eine Schande für die Politiker, die das fordern.

Wo sind die Studien, ich meine Studien und keine Meinung von sich anbiedernden Ärzten, für die Unbedenklichkeit des Maskentragens?

Kinder, die unter der Maske klagen, werden nicht mehr ernst genommen. Es gibt sogar Ärzte, die Eltern den Psychiater raten.
Das, was sich hier die Politiker erlauben ist eine ungeheuerliche Übergriffigkeit auf unsere Kinder und gehört verboten.

Es ist ein Massenexperiment an den Kindern, wohlgemerkt ein Experiment und das erfordert immer eine Zustimmung der Eltern. Im Interesse der Kinder sollte dieses Experiment nicht erlaubt werden.

Die 10 Gebote des Nürnberger Kodex:
Die zehn Punkte des Nürnberger Kodex 1947

(Stellungnahme des I. Amerikanischen Militärgerichtshofes über „zulässige medizinische Versuche“)

1. Die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können. Diese letzte Bedingung macht es notwendig, dass der Versuchsperson vor der Einholung ihrer Zustimmung das Wesen, die Länge und der Zweck des Versuches klargemacht werden; sowie die Methode und die Mittel, welche angewendet werden sollen, alle Unannehmlichkeiten und Gefahren, welche mit Fug zu erwarten sind, und die Folgen für ihre Gesundheit oder ihre Person, welche sich aus der Teilnahme ergeben mögen. Die Pflicht und Verantwortlichkeit, den Wert der Zustimmung festzustellen, obliegt jedem, der den Versuch anordnet, leitet oder ihn durchführt. Dies ist eine persönliche Pflicht und Verantwortlichkeit, welche nicht straflos an andere weitergegeben werden kann.

2. Der Versuch muss so gestaltet sein, dass fruchtbare Ergebnisse für das Wohl der Gesellschaft zu erwarten sind, welche nicht durch andere Forschungsmittel oder Methoden zu erlangen sind. Er darf seiner Natur nach nicht willkürlich oder überflüssig sein.

3. Der Versuch ist so zu planen und auf Ergebnissen von Tierversuchen und naturkundlichem Wissen über die Krankheit oder das Forschungsproblem aufzubauen, dass die zu erwartenden Ergebnisse die Durchführung des Versuchs rechtfertigen werden.

4. Der Versuch ist so auszuführen, dass alles unnötige körperliche und seelische Leiden und Schädigungen vermieden werden.

5. Kein Versuch darf durchgeführt werden, wenn von vornherein mit Fug angenommen werden kann, dass es zum Tod oder einem dauernden Schaden führen wird, höchstens jene Versuche ausgenommen, bei welchen der Versuchsleiter gleichzeitig als Versuchsperson dient.

6. Die Gefährdung darf niemals über jene Grenzen hinausgehen, die durch die humanitäre Bedeutung des zu lösenden Problems vorgegeben sind.

7. Es ist für ausreichende Vorbereitung und geeignete Vorrichtungen Sorge zu tragen, um die Versuchsperson auch vor der geringsten Möglichkeit von Verletzung, bleibendem Schaden oder Tod zu schützen.

8. Der Versuch darf nur von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden. Größte Geschicklichkeit und Vorsicht sind auf allen Stufen des Versuchs von denjenigen zu verlangen, die den Versuch leiten oder durchführen.

9. Während des Versuches muss der Versuchsperson freigestellt bleiben, den Versuch zu beenden, wenn sie körperlich oder psychisch einen Punkt erreicht hat, an dem ihr seine Fortsetzung unmöglich erscheint.

10. Im Verlauf des Versuchs muss der Versuchsleiter jederzeit darauf vorbereitet sein, den Versuch abzubrechen, wenn er auf Grund des von ihm verlangten guten Glaubens, seiner besonderen Erfahrung und seines sorgfältigen Urteils vermuten muss, dass eine Fortsetzung des Versuches eine Verletzung, eine bleibende Schädigung oder den Tod der Versuchsperson zur Folge haben könnte.

Dr. Martin Hirte - Kinderarzt:

Rede auf der Freiheitsversammlung München 5.9.20: Gegen die Maskenpflicht an Schulen

https://martin-hirte.de/rede-auf-der-freiheitsversammlung-muenchen-5-9-20-gegen-die-maskenpflicht-an-schulen/

Was nehmen sich Volksvertreter heraus und was nehmen sich Richter heraus, die die Maskenpflicht nicht anfechten?

dieser Kommentar sollte eigentlich unter diesem Artikel:

https://www.nordkurier.de/neustrelitz/elternrat-will-corona-regeln-fuer-schueler-kritisieren-und-darf-nicht-reden-0242618003

Wo bleiben die Studien der Teleyoutubeärzte?

Aufgabe des Bundesgesundheitsministeriums? Also bevor etwas angeordnet wird, zu untersuchen, daß es nicht schadet?
Ihre abfällige Bemerkungen über gewissenhafte Ärzte, die sich für das Kindeswohl einsetzen, sagt vieles über Sie.

Nö. Im Falle der Teleyoutubeärzte die behaupten das Masken für Kinder schlimmer ist als der Holocaust, alle Kriege und Helene Fischer zusammen, sollten eben jene Studien zur Schädlichkeit vorlegen. Das haben die u.a. Hersteller getan. Welche dazu raten dass, das Tragen der FFP2 Maske, nach 75min min eine 30min Pause des Tragens folgen sollte. Aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich eine Unbedenklichkeit bestötige. Zumindest unbedenklicher als ungefiltert Baustaub einzuatmen. Also bitte zeigen sie mir Studien auf in den klar belegt wird das Kinder mittels Maske getötet werden. Danke

Die Dinge (Partikel der Maske usw.) die man von der Maske einatmet ist ja auch im Falle von Baustaub das kleinere Übel oder nicht. Deshalb auch FFP nur 75min und das auch nur 1x.
Aber Egal ich bevorzuge OP Masken.
Und Studien was sind schon Studien, vor ein paar Wochen waren Schulen keine Infektionstreiber und heute? Da fällt mir grade wieder Pipi Langstumpfs Lied ein, scheiße Ohrwurm - Alarm

Das ist doch die blanke Verarsche, es steht natürlich schon wieder alles vor dem Treffen fest und die 16 Clowns brauchen nur noch abzunicken. Der Lockdown wird wie gewohnt verlängert und dem Volk werden ein paar Brotkrumen zugeworfen, aber ändern tut sich rein gar nichts. Die winzigen Zugeständnisse über Ostern, die können sich die Politiker sonst wo hinschieben. Man soll sich am besten 7 Tage die Woche testen lassen, um noch mehr positive Ergebnisse zu generieren, aber am Ende kommt nichts dabei für den Bürger raus. Wir werden gehalten, als wenn wir das Eigentum der Politiker sind, völlig ohne Rechte. Das ist schlimmer wie zu DDR Zeiten. Es wird keinen Einzelhandel und keine Gastronomie danach mehr geben, aber dafür Millionen Arbeitslose mehr.

der Goldesel für bestimmte Branchen. Das tut nicht not. Wer gesund ist, ist gesund und Punkt und muß nicht ständig mit dem Kram belästigt werden.
So kann man auch Leute in Angst und Panik halten, bis sie wirklich krank werden.

Schlimm ist doch, das wir mittlerweile durch beratungsresistente, profilneurotische "Politiker" bevormundet werden wie kleine Kinder.
Noch schlimmer finde ich die verängstigten Pommesschädel, die Zauberer und Konsorten die zu Tausenden zu Hause sitzen und das ganze noch beklatschen und bejubeln.
Die sich aufführen wie Hausvertrauensleute und Blockwarte der Nation.
Die denunzieren, diffamieren und Menschen mit eigener Meinung sogar medizinische Behandlungen versagen wollen.
Die so verblendet sind, daß nur deren Denkweise akzeptiert werden darf. ALLES Andere ist "böse", "rechts", "Verschwörung", "falsch", blablabla.

Man kann diesen Menschen nicht böse sein.
Betreutes Denken und die, durch Politik und Presse, gesteuerte Angst wirkt halt bei vielen äußerst gut.

Das Böse Erwachen wird kommen.
Dann hat es doch keiner besser gewusst.
Sie, sie lieben doch, sie lieben doch alle Menschen. (hatten wir alles '89 schon mal)

Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme – Experten widersprechen

Paul-Ehrlich-Institut prüft Hinweise auf Impf-Nebenwirkungen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) untersucht einem Medienbericht zufolge derzeit, ob es zu unerwartet starken Impfreaktionen bei den Vakzinen von Pfizer/Biontech und Astrazeneca kommt. Das Referat Arzneimittelsicherheit prüfe, „ob die gemeldeten Reaktionen über das hinausgehen, was in den klinischen Prüfungen beobachtet wurde“, zitiert die Funke Mediengruppe eine Sprecherin des PEI. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, werde geprüft, ob dafür Gründe erkennbar seien.

https://www.deutschlandfunk.de/corona-pandemie-impfstoff-von-astrazeneca-berichte-ueber.1939.de.html?drn:news_id=1233139

Die Westverwandschaft darf uns wieder besuchen? Ich darf die Westverwandtschaft besuchen? Das gilt... (Blätter wälzend) ab sofort, unverzüglich?

Auch Geimpfte halten die Inzidenzzahlen weiter hoch, siehe VG UEM Bericht gestern.
Man stelle sich vor, alle sind gegen das Virus geimpft und die Inzidenz ist immer noch zu hoch (ü35) und es kann deshalb von Regierung nicht gelockert werden.