PCR-TEST-HERSTELLER

Die Hälfte aller Corona-Positiven ist nicht ansteckend

Wieder bestätigt eine seriöse Quelle, was bislang als Verschwörungstheorie galt: Eine Vielzahl von Corona-Positiven soll nicht ansteckend sein – vom RKI wünsche man sich diesbezüglich „mehr Mut”.
PCR-Tests
Virologe Christian Drosten äußerte sich bereits vor Jahren zur Empfindlichkeit von PCR-Tests. Herbert Neubauer, Tobias Schwarz, NK-Combo
Berlin.

Es ist kein Geringerer als der Hersteller der viel diskutierten PCR-Tests persönlich, der in einem aktuellen Interview Erstaunliches zu Protokoll gibt. Olfert Landt ist Geschäftsführer des Berliner Unternehmens TIB Molbiol, das die Tests produziert. Aktuell bis zu zwei Millionen Stück pro Woche, wie der Firmenchef dem Nordkurier bestätigte.

Kurz vorweg: Dass ein positiver PCR-Test zunächst keinen Aufschluss darüber gibt, ob jemand an Covid-19 erkranken wird und entsprechende Symptome auftreten, ist unbestritten. Seit Wochen wird von Maßnahmen-Kritikern in der Corona-Debatte aber auch eindringlich darauf hingewiesen, dass die PCR-Methode – vereinfacht ausgedrückt – so empfindlich ist, dass sie selbst minimalste Spuren des SarsCov2-Erregers nachweist und deshalb nichts über die reale Ansteckungsgefahr, die von Getesteten ohne Symptome ausgeht, aussagen kann.

Die Hälfte der positiv Getesteten „nicht infektiös”

Horrorzahlen, Fall-Explosionen und nicht zuletzt auf dieser Datenbasis beschlossene Maßnahmen wie der aktuelle Lockdown fußen damit auf einer riesigen Masse positiver Testergebnisse, die ein vollkommen unrealistisches Gefahrenszenario abbildet – so die Schlussfolgerung, die kritische Wissenschaftler und Querdenker bereits seit Monaten daraus ziehen und verbreiten. Natürlich unter harscher Kritik „seriöser” Wissenschaftler.

Dass ausgerechnet der Hersteller der PCR-Tests und wissenschaftlicher Weggefährte von Chef-Virologe Christian Drosten nun jene These unterstützt, die bislang als illegitime Verharmlosung galt, ist da schon eine Überraschung. In einem Interview mit der Fuldaer Zeitung betont Olfert Landt zunächst, dass er PCR-Tests nach wie vor für absolut geeignet hält, die Pandemie-Situation und Fallzahlen zu überwachen. Er sagt aber auch, dass seiner Einschätzung nach die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös sei. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man „100 Mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests”.

„Testergebnisse mit Bewertung herausgeben”

Landt spricht sich in der Fuldaer Zeitung deshalb auch für ein Umdenken bei den Behörden aus: „Es wäre klug, wenn man die Testergebnisse mit einer Bewertung herausgeben würde.” Wenn eine Person zwar positiv auf das Coronavirus getestet wurde, aber gar nicht oder nur wenig infektiös sei, dann könnten die Behörden beispielsweise aussprechen, dass Kontakte vermieden werden sollen. Eine Quarantäne würde nur dann angeordnet, wenn die Ansteckungsgefahr wirklich hoch ist. „Das traut man sich leider in der Öffentlichkeit nicht”, sagt Landt, der sich laut Fuldaer Zeitung vom Robert Koch-Institut diesbezüglich „mehr Mut“ wünscht.

Auch interessant: Rostocks Oberbürgermeister für offene Restaurants, Schulen und Geschäfte

Drosten-Statement zur PCR-Methode

In einem Interview aus dem Jahr 2014, in dem Charité-Virologe Christian Drosten vom Magazin „Wirtschaftswoche” zum damals grassierenden MERS-Virus befragt wurde, hatte der Chefberater der Bundesregierung in der aktuellen Coronakrise zum Thema PCR-Tests übrigens selbst gesagt: „Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten.” So ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Drosten damals weiter: „Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hochgekocht haben.”

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Kommentare (52)

Hab ich den Artikel kopiert...

Fuldaer Zeitung und Nordkurier schieben sich Artikel zu die zudem noch völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind... falls es Ihnen nicht aufgefallen sein sollte😜. Die Überschrift ist reine Suggestion! Wofür kopiert? Was steht, für sie, denn so Sensationelles in diesem Artikel, daß sie der Meinung sind diese plumpe dialektik würde mehr als nur dumme Menschen grossartig interessieren und zum kopieren und teilen animieren?

https://www.google.com/search?ie=UTF-8&client=ms-android-samsung-gs-rev1&source=android-browser&q=drosten+mers+pcr

zu welcher Gruppe Sie gehören???

das ist doch völlig nebensächlich.

ist es eben nicht!

?

mal den Kopf anstrengen, dann kommen Sie vielleicht von selbst darauf! So schwer ist das gar nicht. Meine Zeit ist mir für solch sinnlose Aufklärung nebst folgender dümmlicher Diskussion zu schade! Schönen Tag noch!

und ein wenig aggressiv scheinen Sie auch zu sein.

Nebensächlich ist eher die persönliche 'Einschätzung' das 'ungefähr' die Hälfte aller positiv getesteten nicht ansteckend wären... da man nun mal nicht weiß wer von den positiv getesteten ansteckend ist und wer und/oder warum andere es nicht sein sollen😉

... den Nordkurier für diesen Artikel! Ähnliche Inhalte standen hier ja tatsächlich schon in vielen Kommentaren.
Wer zu welcher Gruppe gehört: Hier wäre schon viel gewonnen, wenn der CT-Wert angegeben und berücksichtigt werden würde....

nicht wegen einer Annahme die berufliche Existenz genommen. Das ist hier offenbar nun möglich.

daß nicht aufgrund von Annahmen die berufliche Existenz genommen wurde (die wird im übrigen auch selten genommen... man verliert sie. Andere distanzieren sich nunmal einfach, wenn man sich selbst distanziert siehe Naidoo, Wendler, Hildmann u.dgl. wolltest du Geschäftspartnern, Auftraggebern
usw. denen diese Propagandisten viel zu verdanken haben, etwa erzählen mit wem sie zu arbeiten haben?

Wieso sollte es bisher nicht so gewesen sein¿
Es war schon immer so... wenn die Annahme nicht mit der beruflichen Tätigkeit zu vereinbaren ist. Erzähl doch mal deinem Chef, Kunden, Compagnon etc. das du annimmst, daß sie Vollidioten sind
die nicht raffen das sie nur verarscht werden, oder das du annimmst daß sie Arschlöcher sind die dich nur verarschen würden, oder das du annimmst deren Kinder/Partner usw. sind dies und das... verbreite irgendwelche Gerüchte und du wirst sehen!

Nennen Sie doch mal ein konkretes Beispiel zu ihrer suggestiven Aussage! Die Schiffmänner sind es doch selber schuld, oder siehst du das anders¿

empfehlenswert für Pommernschädel u.ä. Leute ist das umfangreiche Abmahnschreiben von Rechtsanwalt Reiner Fuellmich .
Beseitigt bestimmt einige Unklarheiten.

https://www.docdroid.net/SQjYcOf/abmahnschr-v-151220-pdf

jemand der sagt, was er denkt und dies auch so für sich in Anspruch nimmt, mahnt jemanden ab, weil er das gleiche Recht für sich in Anspruch nimmt? Das ist an Lächerlichkeit ja kaum zu überbieten.

ist es leider nicht, wenn wegen falscher (vorerst möglicherweise) Behauptungen die Wirtschaft eines Landes zerstört wird. Auch wenn Sie noch Ihr Bier im Supermarkt bekommen, so ist der angerichtete Schaden, den übrigens die kommenden Generationen abzuleisten haben, immens!

Sie meinen die Wirtschaft an sich... und weil Sie annehmen das 'vorerst möglicherweise falsche'😂 'Behauptungen' (welche sollen das eigentlich sein?) schuld daran sind und nicht Corona an sich... kommen Sie zu der Annahme, daß aufgrund von Annahmen, Menschen nicht nur ihrer beruflichen Existens beraubt werden sollten... sondern auch gleich um ihr Leben, um das Leben ihrer Angehörigen usw. (eigentlich würde ich statt berauben eher verlieren benutzen😉), oder wie soll man Ihre Annahme verstehen¿ Und das Aufgrund ihrer 'vorerst möglicherweise falschen' Annahme (denn das wäre Ihre, das es anders besser wär, sowieso).
Ich kenne da jemanden der hatte einen Betrieb mit mehreren Angestellten... sein Vater und seine Mutter erkrankten an COVID-19... Pflegepersonal und Gerätschaften (z.B. Beatmungsgeräte) waren derzeit ausgelastet... die Mutter hatte nicht so gravierende Symptome wie der Vater, also blieben beide vorerst zuhause in Quarantäne und die Mutter kümmerte sich um ihren Mann, der Sohn besorgte sogar ein Beatmungsgerät (kann ja schließlich, aus diversen Gründen, auch nicht jeder) und kaufte für die beiden mit ein, kümmerte sich auf Wunsch der Mutter aber erst mal weiter hauptsächlich um den Betrieb... der Vater verstarb, der Zustand der Mutter verschlechterte sich, der Sohn musste sich vollzeit kümmern... Beerdigung organisieren, Mutter pflegen... geschäftliche Termine konnten nicht eingehalten werden, ein weiterer Angestellter erkrankte, Betrieb geschlossen, Kunden sprangen ab... lange Rede kurzer... die Mutter ist auf dem Weg der Besserung (konnte aufgrund ihrer Erkrankung natürlich nicht zur Beerdigung ihres Mannes... der Sohn, verständlicherweise nur mit entsprechendem negativ-Testergebnis), betriebliche Zukunft steht in den Sternen usw.usf. das alles hatte jedoch relativ wenig mit irgendwelchen Annahmen zu tun... sondern mit COVID-19.

https://de.quora.com/Warum-ist-Covid-19-sehr-gef%C3%A4hrlich-wenn-viele-genesen/answer/Peter-Holthaus?ch=10&share=4824313e&srid=uahYUd

Das ist nur 'eine' mögliche Hochrechnung...

Warum eigentlich die Anführungsstriche? Glaubt der NK eher den kritischen Wissenschafftlern und Querdenkern?
Oft denke ich das, wenn ich hier morgens reinschaue. Objektive Berichterstattung geht auch ohne Anführungsstriche.

Pressekodex Ziffer 14:
Bei Berichten über medizinische Themen ist eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegründete Befürchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken könnte. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.

Die PCR-Tests wurden schon immer als sensibel beschrieben. Auch ist klar, dass ein Großteil die Erkrankung gut wegsteckt. Trotzdem sind die stationären Kliniken (ich weiß, noch nicht alle) extrem ausgelastet, warum ich Rücksicht nehme.

...da wird nicht über die Erkrankten geschrieben, sondern über positiv Getestete.
Rücksicht ist in jedem Fall gut.

... aber was wollen Sie? Was reiten Sie immer auf den Zahlen der positiv getesteten rum? Es ist doch klar, dass nur ein Teil der positiv Getesteten infektiös sind. Genauso klar ist es, das ein Teil derer erkrankt bzw. im Krankanhaus behandelt werden müssen und zum teil sterben. Das sind ja auch nur Zahlen zur Einordnung.
Finden Sie etwa, das sind noch zu wenige die sterben, damit das aus Ihrer Sicht eine "richtige" Pandemie ergibt? Wir haben in MV bei ca. 1,7 Mio EW eine immer noch sehr geringe Anzahl an Betroffenen (auch Toten). Trotzdem weiß ich, was die die PflegerInnen auf der ITS derzeit durchmachen (von den Patienen und deren Angehörigen mal abgesehen). Zum Vergleich: meon LK Görlitz mit ca. 252T EW hat bereits über 300 Tote zu bedauern.

Was ist den Ihr Vorschlag? Alles aufmachen, noch mehr Tote in Kauf nehmen? Dabei vergessen, dass die, die es geschafft haben, die Krankheit zu überstehen, auch jüngere im arbeitsalter tlw. Monate brauchen, bis sie wieder zur alten Stärke gefunden haben? Auch das belastet die Wirtschaft, wenn Langzeitfolgen verhindern, das Arbeitnehmer wieder die Arbeit aufnehmen können.

Was ist Ihr Patentrezept? Ich habe keines... auch wenn man einige Maßnahmen in Frage stellen kann (und muss).

für Ihr Statement: Es ist nun klar, dass auch Sie diese Pandemie als falsche Pandemie betrachten. Ist schon ein Anfang.

... anscheinend ist für Sie wichtig, Worte im Mund umzudrehen, als ernsthaft zu diskutieren.

Ich empfehle folgenden Beitrag:
https://www.swr.de/swr2/wissen/biochemiker-olfert-landt-dem-corona-virus-auf-der-spur-100.html
Ab Minute 6 wirds interessant für Sie, was den Pandemie-Begriff anbelangt. Ach ja, der Interviewte ist Olfert Landt.

Zunächst reiten hier die Mainstream Medien auf diesen Zahlen herum und präsentieren uns diese, rund um die Uhr, als 'Infizierte' und 'Coronatote'. Das ist offensichtlich falsch.
Ebenso falsch ist es, zu behaupten, die Krankenhäuser wären mehr aus- oder überlastet als in den Vorjahren. Es gibt in diesem Jahr sowohl deutlich weniger stationäre Fälle insgesamt als auch weniger Fälle akuter Atemwegserkrankungen. Darüber hinaus haben ca. 80% der stationären Covid-Fälle, und somit auch -toten nicht einmal einen positiven PCR-Test (der ja dann auch noch zu 50% falsch ist) und werden nur auf Grund von 'Symptomen' alle mit in die Statistik aufgenommen. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 82 (jetzt sogar 83) Jahre und liegt damit über der durchschnittlichen Lebenserwartung. Alle 'Coronatoten' haben mind. 1 schwere Vorerkrankung. Alles nachzulesen in der Studie der IQM. Dies wird alles bewusst verschwiegen.
Die Schäden und Opfer durch diese Maßnahmen in allen Bereichen sind gigantisch. Es werden, nur deshalb!, lt. UNO ca. 30 Mio Menschen in diesem Jahr zusätzlich verhungern!
Die prozentual meisten Opfer verzeichnen gerade die Länder mit den schärfsten Maßnahmen.
Es ist längst bekannt, dass für unter 80 jährige das Risiko, an dem Virus zu sterben nahe Null ist.
Oh ja, es gäbe Alternativen..

„[..]Mit der Auswertung der Routinedaten und der Veröffentlichung der Ergebnisse beteiligt sich IQM an der Förderung von Transparenz. Die Analyse zeigt, dass Routinedaten einen relevanten Beitrag zum Monitoring des Fallzahlverlaufs und Leistungsgeschehens in den Krankenhäusern leisten können.

IQM distanziert sich ausdrücklich davon, dass die Analyse genutzt wird, falsche Behauptungen zur COVID-19-Pandemie zu untermauern und die Relevanz sowie die Auswirkungen von COVID-19 zu verharmlosen.

Die Analysen dienen ausschließlich der transparenten Aufbereitung und Unterstützung unserer Mitgliedskrankenhäuser während der Pandemie. Sie dienen ausdrücklich nicht der Verleugnung des zunehmenden Infektionsgeschehens von Covid-19.[..]“

https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/

Nachdem ich mich lange über den Nordkurier wegen unzulänglicher Orthographie- und Grammatikkenntnisse und dies Immer wieder einem Abo im Wege stand, ändere ich nun meine Meinung:
Danke an den Nordkurier für sachliche und kritische Veröffentlichungen. Bitte mehr davon und mein Abo ist Ihnen gewiss.

Aus dem Artikel: "Horrorzahlen, Fall-Explosionen und nicht zuletzt auf dieser Datenbasis beschlossene Maßnahmen wie der aktuelle Lockdown fußen damit auf einer riesigen Masse positiver Testergebnisse, die ein vollkommen unrealistisches Gefahrenszenario abbildet"

Das ist doch einfach falsch. Die Maßnahmen sollen die Krankhäuser vor der Überlastung schützen was zZ. nicht so richtig gut gelingt. Der Lockdown soll die Ausbreitung reduzieren. Die ist zu hoch weil viele Leute einfach die Lage noch nicht ernst genug nehmen.

Außerdem sind die Zahlen auch zu hoch wenn ich sie durch 2 teile. Oder sind 700 Tote am Tag für die Redakteurin ok?

Im Durchschnitt sterben pro Tag über 2300 Menschen. Was früher die Grippe holte, macht derzeit Corona. Hier muss man berücksichtigen, dass seit April 2020 Maskenpflicht gilt und 95 Prozent der Bürger dies in der Öffentlichkeit auch einhalten. Was im Privaten passiert, keine Chance das zu klären. Über 90 Prozent der Corona-Toten sind über 70 Jahre, meist mit altersbedingten Vorerkrankungen bzw. mit altersbedingt schwachen Immunssystem. Diese Kohorte wurde die letzten Jahrzehnte von der tödlichen Grippe erwischt und das ohne Maskenschutz und AHA. Man kann sich totphilosophieren, ob vor 2020 Maskenschutz weniger Tote pro Tag gebracht hätte. Grundsätzlich wird trotzdem gestorben, ob mit oder ohne Maske, das ist nicht aufzuhalten. Ob meine Kinder, der Friseur oder Werftarbeiter für das finanzielle und logistische Management in Kliniken zuständig seien, halte ich hingegen für arg konstruiert. Wenn in meinem Job Überlastung herrscht (kein medizinischer Job) - und viele meiner Kunden sprechen von Leben und Tod - kommt keine Bundes- und Landesregierung und fordert solidarisch, bundesweiten Lockdown bzw. Schliessung anderer Unternehmen, Kultur, Sport, Kirchen usw. Meine Branche findet täglich Lösungen, die Probleme zu minimieren. Bei Kliniken sind Kliniken und die Politik zuständig. Mit Sicherheit werden derzeit etwas mehr Menschen im Jahr versterben. Wohlgemerkt, etwas mehr. Pandemisches Sterben heisst, mindestens das Doppelte bisher und schonungslos durch alle Altersgruppen ohne Vorerkrankung. Eine Lösung für das Seniorensterben habe ich nicht. Denn dann würde man mich jeden Tag im Fernsehen sehen, mich bejubeln und alle wären glücklich und zufrieden.

haben gut verinnerlicht, was tagtäglich in den Medien behauptet wird.
Es sterben in Deutschland täglich im Durchschnitt 2.630 Menschen. Durch den Test wird ein Teil davon zu Coronatoten. Ich sage damit ausdrücklich NICHT, dass es niemanden gibt, der an Corona stirbt, sondern, dass es nicht differenziert wird, ob jemand ursächlich daran stirbt oder an etwas anderem mit einem positiven Test.
COVID-19 ist eigentlich die Abkürzung für eine spezifische Lungenerkrankung. Es sind also eigentlich Symptome ausschlaggebend. Mittlerweile wird die Krankheit gleichgesetzt mit einem positiven Test.
Insofern stellt sich nicht die Frage, ob 700 Tote „ok“ sind, sondern ob die Todeszahlen insgesamt entscheidend vom Durchschnitt abweichen. Kommen die 700 zu den 2.630 dazu, oder sind sie eine Teilmenge davon? Wer stirbt tatsächlich an COVID, wer mit einem positiven Test, aber ursächlich an etwas anderem? Auch wenn es persönlich immer tragisch ist: Menschen sterben.

Der Test richtet Unheil an, wenn er so undifferenziert angewendet wird und der CT-Wert nicht berücksichtigt wird. Die Überlastung in den Krankenhäusern ist AUCH Folge davon, dass Personal wegen eines Tests ohne Symptome in Quarantäne muss und dann logischerweise am Arbeitsplatz fehlt. Zur Überlastung führt MIT dazu, dass jeder positiv getestete Patient unter enormen Vorsichtsmaßnahmen behandelt werden muss, egal ob er wirklich COVID hat oder eigentlich wegen etwas anderes im Krankenhaus ist. Das bindet enorme Kapazitäten und stresst die Pfleger zusätzlich.
Es gibt für jeden positiv getesteten Patienten eine Extra-Vergütung von 100€ am Tag.....
Die Krankenhäuser sind seit Jahren im Winter überlastet.....
Gestern erschütterte mich eine Nachricht sehr: in einem hessischen Pflegeheim wurden die Alten sich selbst überlassen und lagen in ihren Exkrementen, weil der Großteil des Personals in Quarantäne geschickt worden war.
Nicht umsonst wird gegen diesen Test geklagt.

Die können sie hier sehen:
https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/app/3a132983ad3c4ab8a28704e9addefaba

Zum Thema Übersterblichkeit:
https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/app/3a132983ad3c4ab8a28704e9addefaba

Bei Übersterblichkeit sollte der hier stehen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html

Vlt noch die Frage: Glauben sie ernsthaft die Ärzte denken sich so viele COVID-Tote aus oder wissen nicht wer an COVID gestorben ist und wer nicht.

die ins Krankenhaus kommt, wird mehrfach getestet, egal, warum sie ins Krankenhaus kommt. Somit gilt jede Person, die stirbt, egal woran, als Corona-Tote, wenn sie ein positives Testergebnis hat.
Insofern denken sich die Ärzte das nicht aus, sondern erfüllen Vorgaben.
Mittlerweile werden Bestattungsinstitute aufgefordert, Tote auch im Nachhinein testen zu lassen.

Belegen sie mal ihre Behauptungen. Den Totenschein stellt immer noch der Arzt aus und nicht der Corona-Test. Klar steht da auch mal die falsche Ursache aber halt eher bei Todesfällen außerhalb des Krankenhauses. Deshalb auch mal ein Test an einer Leiche. Den Totenschein stellt trotzdem ein Arzt aus. Die Betrachtungen der Übersterblichkeit soll ja Aufschluss geben ob, viele Covid-Todesfälle nicht erkannt sind oder ob durch Corona keine größer Sterblichkeit entstanden ist. Schauen sich die Kurve an.
Nehmen wir mal an die Zahlen wären deutlich falsch(was die Statistik im Link zur Übersterblichkeit nicht anzeigt) Wie viele Tote am Tag sind den für sie ok. Wenn es nur 300 wären statt 700?

zu entscheiden, welche Zahl ok wäre? Was für ein bigotte Frage...
Die Vorgehensweise wird Ihnen jedes Krankenhaus bestätigen. Ein Toter mit positivem Testergebnis gilt als „ mit oder an“ Corona gestorben und geht so in die „Zahlen“ ein. Ebenso werden positiv Getestet tagtäglich in den Medien als „Infizierte“ bezeichnet.
Bei derart drastischen Maßnahmen, mit übrigens vielen „Kollateralschäden“, auch Toten!, müssen diese immer wieder auf den Prüfstand und auch diskutiert werden dürfen. Ohne Diffamierung. Das was gerade in dieser Gesellschaft passiert ist einer Demokratie unwürdig.

Zum Thema Diffamierung möchte ich sie an ihren ersten Satz zitieren: "Ja, Sie haben gut verinnerlicht, was tagtäglich in den Medien behauptet wird." Klingt für mich nicht so als wäre das positiv gemeint.

Ohne Lockdown gebe es auch wirtschaftliche Folgen neben den Toten. Die Frage ist natürlich welcher der goldene Weg ist. Und ich sehe nicht das darüber nicht diskutiert wird. Was mache ich den hier mit ihnen.

diese Plattform, die der Nordkurier hier bietet ist ein kleiner Lichtblick, und Sie diskutieren mit mir, danke dafür!
Mein erster Satz drückt mehr meine Wut auf die Medien aus, als dass er gegen Sie gerichtet war. Denn diese üben einen unglaublichen Einfluss auf.
Ihre Beiträge sind nicht diffamierend, aber die vieler anderer, die Kritiker als „Verschwörungstheoretiker“, „Coronaleugner“, „Nazis“, „psychisch krank“ .......bezeichnen. Und leider wird so auch mit kritischen Ärzten, Anwälten, Lehrern, Polizisten usw. verfahren, bis hin zu Entlassungen, Suspendierungen, Versetzungen.
Es gibt viele Vorschläge, anders mit der Situation umzugehen. Sie sind von Regierungen und den meisten Medien nicht gewünscht.

"Den Totenschein stellt immer noch der Arzt aus und nicht der Corona-Test"
Kein Kommentar

also bitte wenn sie keinen Kommentar abgeben wollen dann einfach auch nichts schreiben.

...was Sie da geschrieben haben, war Sinnfrei. Das haben Sie nun bestimmt schon selbst gemerkt. Dazu gibt es keinen Kommentar.
Jetzt angekommen?

Sie bringen mich zum lachen

Im März hatte ich die große (offensichtlich naive) Hoffnung, Corona würde endlich dazu führen, das gewinnorientierte, seit Jahren kaputt gesparte und überlastete Gesundheitswesen grundlegend auf den Prüfstand zu stellen und zu reformieren. Statt dessen werden kontinuierlich Betten abgebaut. Von den eigenem Nichtstun ablenkend wird nun von der Politik, mit Unterstützung der meisten Medien, die Schuld auf die Bevölkerung abgewälzt. Und leider machen hier viele dabei mit.
Es dürfte doch aber eigentlich allen klar sein, dass die wirtschaftlichen Folgen des „Lockdowns“ auch in besonderem Maße dem Gesundheitswesen schaden.

"Wieder bestätigt eine seriöse Quelle, was bislang als Verschwörungstheorie galt" - echt, wann galten denn solche Theorien als Verschwörung?
Und wo ist jetzt genau die wissenschaftliche Bestätigung für die Aussage? Die über den Daumen gepeilte Schätzung eines Einzelnen?
Seit März ist bekannt, dass einzelne Hochansteckende sehr viele Menschen anstecken, und viele gar niemanden oder wenige.
Das ist weder eine Verschwörungstheorie, noch neu!
Und welche gravierenden Auswirkungen soll das jetzt genau haben?
Erzählen Sie mal in Sachsen von ihrem "vollkommen unrealistischen Gefahrenszenario" !

außerdem: wo sind die anderen Verschwörungstheorien, die wahr wurden?

Und wo ist der Journalismus? In diesem Artikel jedenfalls nicht... Querdenker-Gequatsche ohne Sinn und Verstand !

das können sie doch nicht so hier sagen, wo doch die ganze Verschwörer-Rasselbande den Nordkurier gerade so richtig feiert und sogar mit Abos belohnt. Endlich hat die Zeitung seinen Platz in der Gesellschaft gefunden und da kommen Sie hier mit kritischer Gegenstimme. Tststs 😂

dass Sie auf kein einziges Argument eingehen, sondern einfach nur Behauptungen und Plattitüden in den Raum stellen. Behalten Sie Ihren Glauben, wenn es Spaß macht.

anderer Menschen ist für Sie offenbar schwer zu ertragen. Nun bricht für sie auch noch die Zeitungswelt zusammen...😀

..es sich, wie Sie es brauchen!

Vielen Dank für diesen Artikel. Ein Hinweis aber an die Autorin: die Überschrift ist falsch. Der PCR Test wurde nie dafür entwickelt um eine Ansteckung nachzuweisen. Mit besten Grüßen

Warum wird er dann dafür verwendet? Oder warum müssen positiv Gestestete in Quarantäne?

Danke an die Schreiberin... bin immer wieder begeistert auf ehrliche Journalisten zu treffen... tatsächlich mal eine kritischere Meinung... grade der letzte Abschnitt, der die ehemaligen Aussagen von Drosten bezüglich des PCR Tests und dem MERS-Virus hervorhebt, wird viel zu wenig in der Öffentlichkeit diskutiert...

Danke Nordkurier! Man ist ja heutzutage zu Tränen gerührt, wenn Journalisten mal den Mut haben, ihren Job zu machen, und einfach berichten "was ist".

Ein mutiger Artikel und gut recherchiert! Das ist rar geworden in dieser Zeit.
Vielen Dank

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