ANALYSE ZU "DER DRITTE WEG"

Droht dem Nordosten Terrorismus von rechts?

Sie gilt als weitaus gefährlicher und radikaler als die NPD: die rechtsextreme Partei „Der Dritte Weg“. Vieles spricht dafür, dass sich der Nordosten auf eine neue Bedrohung von rechts einstellen muss.
„Der Dritte Weg“ führte am 1. Mai 2015 eine Demonstration von rund 700 Neonazis im thüringischen Saalfeld an.
„Der Dritte Weg“ führte am 1. Mai 2015 eine Demonstration von rund 700 Neonazis im thüringischen Saalfeld an. Jens-Ulrich Koch
"National, revolutionär, sozialistisch" lautet das Motto der Partei. Ihre Verbände sind in Stützpunkte unterteilt. Ein solcher Stützpunkt existiert unter anderem in der Uckermark. Foto: Archiv
"National, revolutionär, sozialistisch" lautet das Motto der Partei. Ihre Verbände sind in Stützpunkte unterteilt. Ein solcher Stützpunkt existiert unter anderem in der Uckermark. Foto: Archiv Archiv
Der Uckermärker Neonazi Matthias Fischer sprach vor zwei Wochen bei einer Demonstration des Dritten Weges auf dem Templiner Marktplatz. Foto: Horst Skoupy
Der Uckermärker Neonazi Matthias Fischer sprach vor zwei Wochen bei einer Demonstration des Dritten Weges auf dem Templiner Marktplatz. Foto: Horst Skoupy Horst Skoupy
Neubrandenburg.

Auf den ersten Blick wirkten sie nicht gerade furchterregend, die 20 bis 30 Personen, die sich an einem März-Sonnabend auf dem Templiner Marktplatz versammelten. Es waren dunkel gekleidete Männer und Frauen, die da um das kleine Rednerpult standen. Sie hielten grüne Fahnen und Plakate mit Aufschriften wie „Asylflut stoppen“ und „Kriminelle Ausländer raus“ in der Hand. 

Nicht zu erkennen war, dass dies der Beginn einer bedrohlichen Entwicklung für den Nordosten gewesen sein könnte. Denn dies war die...

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