INTERNATIONALE KRIEGSSCHIFFE

Erhöhte Militärpräsenz auf der Ostsee

Das größte Atom-U-Boot der Welt ist auf der Ostsee aufgetaucht und hat durch seine beeindruckende Dimension für Aufsehen gesorgt. Es ist nicht das einzige internationale Kriegsschiff, dass zurzeit auf der Ostsee unterwegs ist.
Lutz Reuter Lutz Reuter
dpa
Das Atom-U-Boot fährt mit drei anderen russischen Kriegsschiffen durch die Ostsee, um am russischen Tag der Marine in St. Petersburg teilzunehmen.
Das Atom-U-Boot fährt mit drei anderen russischen Kriegsschiffen durch die Ostsee, um am russischen Tag der Marine in St. Petersburg teilzunehmen. Per Rasmussen
St. Petersburg.

Ein riesiges russisches U-Boot bahnt sich zurzeit seinen Weg durch die Ostsee. Es soll am 30. Juli an einer Parade in St. Petersburg teilnehmen, wie das russische Verteidigungsministerium informierte.

Der gigantische Koloss mit dem Namen „Dmitri Donskoj“ gilt als das größte Atom-U-Boot der Welt und gehört zur Nordflotte der russischen Marine. Es ist etwa 173 lang und mehr als 23 Meter breit. Begleitboote wirken daneben wie Spielzeug, wie auf dem Video des russischen Verteidigungsministeriums zu sehen ist:

Das U-Boot ist nicht das einzige internationale Kriegsschiff, das sich zurzeit in der Ostsee aufhält. Vergangene Woche wurde bekannt, dass sich chinesische Kriegsschiffe auf den Weg nach Baltijsk, dem Vorhafen von Kaliningrad, gemacht haben. Sie sollen an einer gemeinsamen Übung mit der russischen Marine teilnehmen.

Beginn der ersten russisch-chinesischen Übung

Die chinesische Flotte soll aus einem Zerstörer, einer Fregatte und einem Versorgungsschiff bestehen. Wie es aus Nato-Kreisen hieß, wollen Russen und Chinesen in diesem Monat erstmals überhaupt gemeinsam in der Ostsee üben.

Das russische Verteidigungsministerium hat per Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, dass die chinesischen Kriegsschiffe im Hafen von Baltijsk, dem Sitz der Baltischen Flotte, angekommen sind:

Die Übung „Maritime Zusammenarbeit 2017“ soll vom 24. bis 27. Juli in der Ostsee stattfinden. Beteiligt sind etwa zehn Schiffe verschiedener Klassen. Auch in der Barentssee und im Ochotskischen Meer in Ostasien sind den Angaben zufolge Übungen geplant.

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