Der Hamburger Otto-Konzern will große Teil der Büro- und Arbeitsgebäude im Winter auf 15 beziehungsweise 6 Gra
Der Hamburger Otto-Konzern will große Teil der Büro- und Arbeitsgebäude im Winter auf 15 beziehungsweise 6 Grad Celsius herunterfahren, um Energie zu sparen. Jens Büttner
Energiekrise

Frieren oder Home Office – so will ein Konzern sparen

Hohe Energiekosten treiben auch die Unternehmen um. Jetzt hat der Otto-Konzern ein großes Energiesparpaket angekündigt. Die Mitarbeiter sollen ins Home Office.
Hamburg

So kann man auch Kosten sparen: Der Hamburger Otto-Konzern will große Teil der Büro- und Arbeitsgebäude im Winter auf 15 beziehungsweise 6 Grad Celsius herunterfahren, um Energie zu sparen. „Aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen sind dort dann für ein halbes Jahr keine Arbeitsaktivitäten erlaubt“, erklärte das Unternehmen.

Arbeitnehmer werden gebeten, von zu Hause aus zu arbeiten. Mitarbeitern, die nicht von zuhause arbeiten können, stünden aber in ausreichender Zahl beheizte Arbeitsplätze zur Verfügung, heißt es. Das betriebseigene Gas-Blockheizkraftwerk soll komplett ausgeschaltet werden. Das teilte das der Otto-Konzern am Donnerstag mit.

Bei Otto-Versandhändler werden Elektrogeräte vom Stromnetz genommen

Die Paket-Tochter Hermes will drei von vier Bürogebäuden in Hamburg schließen. Die Mitarbeiter sollen dann zusammenrücken – unter anderem auf geteilten Schreibtischen im energieeffizientesten Gebäude.

Beim Otto-Versandhändler Witt sollen Elektrogeräte wie Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Geschirrspüler vom Stromnetz entkoppelt werden. Die Beleuchtung der Räume solle runterreguliert, das warme Wasser und Leuchtreklame abgeschaltet werden.

Personalchefin Petra Scharner-Wolff sieht neue Konstellationen von Mitarbeitern positiv: Es entstünde neue Kreativität auf der gemeinsam genutzten Fläche. Die Mitarbeiter indes müssen mutmaßlich mit höheren Energiekosten rechnen.

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