CORONA-PANDEMIE

Impfkommission empfiehlt Impfung ab zwölf Jahren

Lange wurde diskutiert, ab welchem Alter Jugendliche Corona-Impfungen erhalten könnten. Jetzt hat sich die Impfkommission festgelegt.
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Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. David Young
Berlin ·

Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich nun für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“, teilte das Gremium am Montag mit und berief sich auf einen Beschlussentwurf.

Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind in einem Abstimmungsverfahren mit Bundesländern und Fachkreisen noch möglich.

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Martin hatte Impfangebote angekündigt

Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) hatte für den Fall einer Impfempfehlung für Kinder ab zwölf Jahren Impfangebote in den Schulen angekündigt. „Wenn es eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt, dass ab zwölf geimpft wird, würde das uns in der Schule sehr helfen”, sagte Martin.

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Direkter Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen

„Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor Covid-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab“, erklärte die Stiko nun. Unverändert solle die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko durchgeführt werden. Man spreche sich „ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird“.

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Mittlerweile könnten mögliche Risiken der Impfung in der Altersgruppe zuverlässiger beurteilt werden, erklärte das Gremium. Es verwies etwa auf nahezu zehn Millionen geimpfte Kinder und Jugendliche im amerikanischen Impfprogramm. Die bisherige Zurückhaltung hatte Stiko-Chef Thomas Mertens zuletzt mit unzureichenden Daten zur Sicherheit der Impfung bei Heranwachsenden begründet. Im Fokus standen vor allem mögliche Folgen von Herzmuskelentzündungen bei Geimpften. Am Montag sprach die Stiko von meist unkomplizierten Verläufen.

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Impfungen waren auch vorher möglich

Die Stiko war in den vergangenen Wochen wiederholt von verschiedenen Politikern aufgefordert worden, ihre vorsichtige Haltung zum Impfen von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zu überdenken. Das Gremium hat die Immunisierung in der Altersgruppe bislang vor allem jenen empfohlen, die bestimmte Vorerkrankungen wie Fettleibigkeit oder chronische Lungenkrankheiten haben - oder Menschen mit besonderem Corona-Risiko im Umfeld.

Auch ohne generelle Empfehlung waren bereits bisher auch bei Gesunden in der Altersgruppe Impfungen möglich - „nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz“. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag sind 24,3 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal gegen Corona geimpft und 15,1 Prozent vollständig.

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Anfang August hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern bereits breitere Angebote für Kinder ab zwölf Jahren vereinbart - zum Corona-Schutz für den Schulstart nach den Sommerferien. Mit den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna sind in der EU zwei mRNA-Impfstoffe für diese Gruppe zugelassen. Für Kinder unter zwölf Jahren ist bislang kein Impfstoff verfügbar.

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Kommentare (13)

Wirklich schade, dass die Stiko unter dem politischen Druck eingeknickt ist! Ich denke, das schadet ihrer Glaubwürdigkeit enorm.

Sie können sich ja Ihre Impfempfehlung auf astro-tv abholen.
Aber Vorsicht bei wiederholter Empfehlung von intravaginaler Chromosomeninjektion! Das ist offenkundig schon mal schiefgegangen bei Ihnen.

Oh Mann, es ist kaum zu glauben, wie tief das Niveau sinken kann!

Der läuft eh nicht rund.

👍😜

ach, hat der Lobbyistenverein der Pharma sich doch wieder über die Wissenschaftler der Stiko hinweggesetzt? Wozu brauchen wir noch Wissenschaftler, wenn der Lobbyverein Pharma über alles bestimmt? Dann könnten sämtliche wissenschaftlichen Institute wie das RKI oder das FLI auch geschlossen werden. Braucht doch Niemand mehr. Wird bei der Pharma angefragt, ob z.B. das Medikament ihren Wünschen entspricht und dann wird jeder Dreck zugelassen. Geld regiert die Welt und die Gesundheit der Menschen

RÜCKTRITTSFORDERUNGEN GEGEN WEIDEL
AfD erhielt Großspende von Pharmafirma

mile hat letzetens geschrieben"wochentags von 12-13 Uhr ehrenamtliche Tätigkeit in einer Grunschule" Es ist nach 12Uhr und er gibt seinen geistigen Dünnschiss zum besten.Erist einfach nur ein linker Lügner!!

Dann verstehe ich diesen kollektiven Aufschrei nicht. Rechtlich gesehen ist es ja besser, wenn man sich mit einer durch die STIKO empfohlenen Impfung schützt.

Inwiefern ist es denn "rechtlich gesehen" besser, wenn man sich die Impfung verabreichen lässt?

Es gibt offenbar neue Studien, die die jetzige Einschätzung rechtfertigen und die Impfung bleibt freiwillig. Ich behaupte: das Problem liegt in Ihren Köpfen!

Na was hier "freiwillig" bedeutet, ist ja sehr schön an dem enormen Druck, der bislang schon auf impfunwillige Erwachsene ausgeübt wird, zu erkennen. Als Erwachsener kann ich damit ja noch einigermaßen umgehen, aber ich fürchte, für die Kinder kann das zu erheblichen psychischen Belastungen führen.

Abgesehen davon wird lediglich versprochen, dass die Impfung nicht zur Voraussetzung für den Schulbesuch gemacht werde. Was ist aber mit der Teilhabe im Übrigen? Darf man angesichts dieser Wortwahl schon damit rechnen, dass ungeimpften Kindern früher oder später die Teilnahme am Vereinssport oder der Zugang zu Freizeiteinrichtungen verwehrt wird?

nach Impfung verlaufen meist mild...da kann man ruhig impfen.
Was ist mit Blutveränderungen, Erblindung ...., Todesfälle?!

Zu allerst nicht schaden, hieß es einmal.

Was ist passiert?

Bedroht? Erpreßt? Bestochen?

Warten wir's ab, der D. Ärztetag:

Das Recht auf Bildung ......nur mit Impfung.

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Corona-Paket-fuer-Kinder-ist-aus-Aerztesicht-nur-ein-Anfang-419425.html

Alles Schlechte traue ich den menschenverachtenden und rassistischen Politikern zu.

Erst Maske freiwillig. Später Maske Pflicht.
Test freiwillig. Jetzt Test Pflicht.
Nun Geninjektion freiwillig. Ich ahne ....

Der Schlüssel zur Beendigung der Plandemie ist doch die Impfung, nicht wahr.

Es geht und ging von Beginn an um die Genplürre...