UMFRAGE

Junge Menschen vereinsamen während Corona-Pandemie

Während der Corona-Krise haben junge Menschen Kontakte oft nur virtuelle gepflegt. Das reicht nicht, um nicht zu vereinsamen, wie eine Umfrage ergab. Es gab aber auch positive Aspekte.
dpa
Viele junge Menschen in Deutschland fühlen sich in der Corona-Pandemie oft allein.
Viele junge Menschen in Deutschland fühlen sich in der Corona-Pandemie oft allein. Paul Zinken
Berlin ·

Viele junge Menschen in Deutschland fühlen sich in der Corona-Pandemie oft allein. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1000 unter 30-Jährigen, über die die „Welt am Sonntag” berichtet. Demnach gaben bei der Umfrage der Betriebskrankenkasse Pronova 56 Prozent der teilnehmenden 16- bis 29-Jährigen an, sie fühlten sich seit Beginn der Pandemie „häufig einsam”. Fast ebenso viele seien besorgt, ihren Freundeskreis durch eingeschränkte Kontakte zu verlieren.

Freundschaften oft nur virtuell gepflegt

Vor allem Mädchen und junge Frauen haben demnach ihre Kontakte reduziert: 63 Prozent sahen ihren engen Freundeskreis weniger, 51 Prozent trafen sogar die beste Freundin seltener. Unter jungen Männern galt das der Umfrage zufolge für 47 beziehungsweise 37 Prozent der Befragten.

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Positiv bewerteten 55 Prozent der befragten Schüler, Studenten und jungen Berufseinsteiger, dass sie im Bereich der Digitalisierung – vom Umgang mit Computern bis zur Nutzung neuer Software – etwas dazugelernt hätten. Immerhin 45 Prozent gaben der Zeitung zufolge an, sie träfen sich jetzt häufiger virtuell mit ihren Freunden, zum Beispiel zu Online-Spielen.

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